
Der Begriff Compliance steht für die Überwachung von Gesetzen und Richtlinien sowie freiwilliger Kodizes, im Unternehmen. Entsprechende Compliance-Abteilungen von Kreditinstituten und Finanzdienstleistern beispielsweise überwachen, ob nationale und internationale Gesetze und Richtlinien gegen kriminelle Handlungen (z. B. Betrug), Finanzsanktionen, Marktmissbrauch, Interessenkonflikte, Insiderhandel, Geldwäsche oder zum Datenschutz eingehalten werden. Für Steuerberatungsgesellschaften geht es in punkto Compliance vor allem um steuerlicher Deklarationsvorschriften wie die Abgabe von Steuererklärungen. Compliance ist auch ein Bestandteil der ordnungsgemäßen Unternehmensführung (Corporate Governance).
Informationen zum neuen Standard für Compliance Management finden Sie auch auf den Seiten des TÜV Rheinland
Der BFH stellt klar, dass Unternehmen steuerlich nicht belangt werden können, wenn Mitarbeiter ohne ihr Wissen private Fahrten mit dem Dienstwagen unternehmen. Werner Kurzlechner schildert den Fall.
Um Aktienverluste teilweise abschreiben zu können, forderte das Finanzamt schon einmal Wertminderungen um mindestens zwei Fünftel. Völlig überzogen, stellt jetzt der Bundesfinanzhof fest und lockert die Spielregeln erkennbar. Werner Kurzlechner berichtet.
Wirtschaftskriminalität verursacht noch immer hohe Kosten. Dennoch wird noch zu wenig für die Prävention unternommen. Erfahren Sie nachfolgend, wer der typische Wirtschaftskriminelle ist und wie man ihm auf die Schliche kommt.
Eine Fluglinie bot Billigflüge ohne Umbuchungsmöglichkeit an. Für die auf dieser Grundlage einbehaltenen Entgelte muss sie nun Umsatzsteuer nachzahlen, wie der Bundesfinanzhof klarstellt.
Der Griff in die Unternehmenskasse einer GmbH ist nicht zwingend ein Fall von Untreue, sofern dies mit dem Einverständnis der Gesellschafter geschieht. Es darf aber die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens nicht gefährdet sein.
Auch bei einem Erbvorgang können Anschaffungsnebenkosten von der Steuer abgesetzt werden. Das entschieden Münsteraner Richter in einem Urteil mit grundsätzlicher Bedeutung, dass der Bundesfinanzhof aber noch korrigieren kann.
Betriebsprüfer können keine Sozialversicherungsbeiträge nachfordern, ohne konkrete Sachverhalte und Zeiträume anzugeben. Das bekräftigte nun ein Landessozialgericht.
Steuerexperten dürfen auch dann als freiberuflicher Steuerberater tätig sein, wenn sie fest in einem Unternehmen angestellt sind. Der Bundesfinanzhof wies den Vergleich mit Rechtsanwälten zurück. Werner Kurzlechner schildert den Fall.
Pensionsrückstellungen dürfen in der Bilanz mit ihren Anschaffungskosten verbucht werden. Anderweitig könnte wider der ordnungsgemäßen Buchhaltung ein Gewinn realisiert werden. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Münster hervor.
Seit Juli 2010 unterliegen Geschäftsbriefe der Umsatzsteuer. Sie dürfen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin als durchlaufender Posten verbucht werden. Die entschied nun die Oberfinanzdirektion in Frankfurt.