
Der Begriff Compliance steht für die Überwachung von Gesetzen und Richtlinien sowie freiwilliger Kodizes, im Unternehmen. Entsprechende Compliance-Abteilungen von Kreditinstituten und Finanzdienstleistern beispielsweise überwachen, ob nationale und internationale Gesetze und Richtlinien gegen kriminelle Handlungen (z. B. Betrug), Finanzsanktionen, Marktmissbrauch, Interessenkonflikte, Insiderhandel, Geldwäsche oder zum Datenschutz eingehalten werden. Für Steuerberatungsgesellschaften geht es in punkto Compliance vor allem um steuerlicher Deklarationsvorschriften wie die Abgabe von Steuererklärungen. Compliance ist auch ein Bestandteil der ordnungsgemäßen Unternehmensführung (Corporate Governance).
Informationen zum neuen Standard für Compliance Management finden Sie auch auf den Seiten des TÜV Rheinland
Schon sehr bald müssen europäische Versicherer ihr Reporting gemäß den Anforderungen von Solvency II erstellen. Doch noch immer wird die neue Richtlinie offenbar nicht sehr ernst genommen, denn eine Umfrage zeigt, dass es in dieser Hinsicht bei vielen Unternehmen noch Probleme gibt. [weiter...]
Die angemessene Vergütung von Vorständen und Aufsichtsräten sowie die richtigen Parameter für deren variable Bestandteile werden weiterhin so heiß diskutiert wie kaum ein anderes Thema im Aufsichtsrat. [weiter...]
Bereits im Jahr 1994 klagte ein Unternehmen gegen das zuständige Finanzamt. Die Übernahme einer Tochter schloss auch Rückstellungen ein, die erfolgswirksam seien und daher der Körperschaftssteuer unterliegen, so die Behörde. Der Bundesfinanzhof widersprach nun dieser Ansicht. Werner Kurzlechner schildert den Fall. [weiter...]
Mitarbeiter dürfen nach ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen nicht mehr auf der Webseite vorgestellt werden. Bei Zuwiderhandeln drohen hohe Ordnungsgelder. Werner Kurzlechner schildert das Urteil. [weiter...]
Selbst bei versäumter Offenlegung einer Neugründung bei Registergericht gilt die Aktivierung eines GmbH-Mantel als Start eines neuen Unternehmens. Der BGH hat vor diesem Hintergrund entschieden, dass eine unbegrenzte Verlustdeckungshaftung in solchen Fällen nicht möglich ist. [weiter...]
Zwei Urteile und eine weitere Entscheidung zum Vorsteuerabzug für Holdings hat der Bundesfinanzhof jüngst gefällt. Bei Gesellschaften, die sich hauptsächlich auf Beteiligungen konzentrieren, gibt es keinen vollen Abzug. [weiter...]
Der deutsche Mittelstand steht offenbar immer mehr im Fokus von Industriespionen. Nach eigenen Angaben beziffern die Unternehmen auf jährlich 4,2 Milliarden Euro - Tendenz steigend. [weiter...]
Willkürlich angeordnete Außenprüfungen sind rechtlich nicht zulässig. Auch ein begründeter Verdacht auf Willkür reiche aus, um die Prüfung zunächst auszusetzen. Der Sachverhalt müsse zuvor aufgeklärt werden, entschied das Finanzgericht. Werner Kurzlechner schildert den Fall. [weiter...]
Der Bundesfinanzhof bringt den Betrugsfall um FlowTex durch ein Grundsatzurteil zum Abschluss. Demnach sei der Abzug der Vorsteuer auch dann selbstverständlich, wenn man schlicht getäuscht wurde. [weiter...]
Eine angeschlagene Tochtergesellschaft erhielt vom Mutterkonzern einen Kredit in Millionenhöhe. Dabei war es der Mutter untersagt, über ihre Forderungen zu verfügen, solange die Tocher überschuldet ist. Das Finanzamt darf dennoch die Auflösung der bilanzierten Verbindlichkeiten fordern, entschied nun der Bundesfinanzhof. [weiter...]