
Es wird viel geredet, wenn der Tag lang ist - und das schwierige Jahr 2009 war ein gutes Beispiel für diesen Sinnspruch. Lesen Sie, was in Politik und Wirtschaft so alles gesagt wurde.
"Wir haben mit der Lupe nach der Substanz in diesem Unternehmen gesucht, aber wir haben nichts Nennenswertes gefunden. In diesem Hause gibt es wirklich nichts, was nicht anderen Leuten gehört".
Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg im August über die Lage bei dem Unternehmen.
"Eine Abwrackprämie für Fahrräder und Rollatoren würde ich nicht empfehlen."

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther, im November in Berlin über ein neues Konjunkturprogramm (siehe auch die Einschätzungen von des Sachverständigen Peter Bofinger).
"Wake up!" (Aufwachen!)

Der Opel-Betriebsratschef Klaus Franz im November auf die Frage, nach einer Botschaft für die Manager von General Motors nach ihrer Entscheidung, Opel zu behalten (siehe auch die Schätzungen zum Arbeitsmarkt des DGB).
"Dieses Verhalten von General Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus."

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) im November zur GM-Entscheidung, Opel nicht zu verkaufen (lesen Sie hier mehr zu Opel).
"Wenn der Patient noch an Krücken geht, ist es nicht die Zeit, die Krücken wegzuschlagen."

Bundesbankpräsident Axel Weber im September auf die Frage, ob die Konjunkturhilfen bereits
zurückgefahren werden können (Lesen Sie auch die Rede Webers über die Weltwirtschaftslage).
"Die Banker feiern wie 1999, dabei haben wir schon 2009."
Schwedens Finanzminister und EU-Ratsvorsitzender Anders Borg
im September zu Bonus-Zahlungen an Bank-Manager.
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