
Der Begriff geht auf Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann am kursächsischen Hof Freiberg, zurück. Er forderte 1713 in einer Abhandlung über die Forstwirtschaft, dass nicht mehr Holz eingeschlagen werden soll als nachwächst. Aktuell wird Nachhaltigkeit (englisch Sustainability) in verschiedenen Zusammenhängen verwendet. Sie kann sich allgemein auf ein langfristig ausgelegtes, erfolgreiches Wirtschaften (inklusive nachhaltiger Geldanlagen), die gesellschaftliche und soziale Entwicklung oder die ökologische Verantwortung der Wirtschaft und jedes Einzelnen beziehen.
BMW, Daimler und Volkswagen bilden die Spitzengruppe unter den nachhaltigsten Autofabrikanten weltweit. Dies ist dem Sustainability Yearbook 2012 zu entnehmen. Ingesamt wurden über 2.000 Unternehmen aus 58 Branchen untersucht. Auch die Deutsche Bank AG findet lobende Erwähnung.
Was bringt uns das Jahr 2012 im Bereich Nachhaltigkeit? CFOs stehen zwar in der Verantwortung, das Thema voranzutreiben. Die meisten Impulse werden dennoch aus Brüssel kommen. Ein Gastbeitrag von Rudolf X. Ruter.
Erneut zeigt eine Studie, dass in deutschen Vorständen und Aufsichtsräten weniger Frauen zu finden sind, als in anderen Ländern. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass eine Quotenregelung funktionieren könnte.
Nachhaltigkeit und Unternehmensführung - wie sie im Daily Business miteinander vereint werden? Gibt es Regeln zur Orientierung? Ja. Die Führungsetage könnte sich diesbezüglich an kirchlichen Orden orientieren.
Unternehmen erstatten zunehmend Bericht über Nachhaltigkeit. Sehen sie darin einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor? Prof. Dr. Jochen Pampel im Gespräch über moralische Verpflichtungen, umweltbewusste Akademiker und das deutsche Verständnis von Ökonomie.
Bisher wurde das Thema Nachhaltigkeit von der Immobilienwirtschaft eher als nachrangig betrachtet. Dies soll sich jetzt ändern. Erfahren Sie nachhfolgend, wie die Unternehmen für mehr Corporate Sustainability sorgen wollen.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat seinen Kodex verabschiedet und ihn mit einer Empfehlung zur Umsetzung an die Bundesregierung übermittelt. Prof. Dr. Bassen hat den Prozess vom Entwurf an wissenschaftlich begleitet.
Unternehmen erkennen in Nachhaltigkeit eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Sie denken dabei aber auch an ihre Bilanzen: Laut KPMG führt nachhaltiges Wirtschaften zu Kosteneinsparungen und Zuspruch bei Investoren. Eine angemessene Berichterstattung sei daher mittlerweile ungeschriebenes Gesetz.
Bis in das Jahr 2013 werden die Ausgaben für nachhaltige Projekte deutlich steigen. Diese Ansicht vertritt Deloitte in einer aktuellen Studie. Ein Großteil der befragten CFOs betreuen diese Projekte allerdings nur beiläufig.
Der Trend zur Nachhaltigkeit soll in die Unternehmensstrategie integriert sein. Aber welche Abteilung ist zuständig? Ist der CFO allein verantwortlich? Nein, das gesamte C-Level, wie auch der Aufsichtsrat sind gefragt.