
Die Bilanz (ital. bilancia, Waage, im Sinne von Balkenwaage, lat. bilanx, etwa Doppelwaage) ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Wirtschaftssubjekts – nachfolgend zumeist anhand eines Unternehmens erläutert. Die Bilanz ist eine kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva) in Kontenform.
Während die Namen Aktiva (Aktivseite, Aktiven) und Passiva (Passivseite, Passiven) weitgehend unbestritten sind, ist deren Umschreibung und Betrachtungsweise je nach Land, Branche und Verwendungszweck unterschiedlich: So kann man die Bilanzseiten bei einer statischen Handels- oder Steuerbilanz mit Guthaben und Schulden umschreiben. Die Begriffe Mittelverwendung (Investition) oder Mittelherkunft (Finanzierung) sind typische Begriffe zur Beschreibung der dynamischen Geldflüsse für Bewegungsbilanzen innerhalb der Kapitalflussrechnung. Der Geldfluss (Cash Flow) findet dabei zwischen den verschiedenen Aktiv- und Passivkonten statt.
Die Checkliste soll einen schnelle Orientierung über die Angabepflichten im Anhang ermöglichen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind als solche erkennbar. Herausgeber PriceWaterhouseCoopers (PWC) stellt das Kompendium zum kostenlosen Download bereit
Jörg Könecke arbeitet als Consultant für Resources Global Professionals. In Zusammenarbeit mit einem Client Service Team und den Kunden führt er Fast Close in Unternehmen ein. Dabei muss oftmals mit vorherrschenden Gewohnheiten gebrochen werden. Robert Both berichtet.
Pensionsrückstellungen dürfen in der Bilanz mit ihren Anschaffungskosten verbucht werden. Anderweitig könnte wider der ordnungsgemäßen Buchhaltung ein Gewinn realisiert werden. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Münster hervor.
Experten raten zur Finanzierung von Objekten mittels Operating-Leasing - unabhängig davon, nach welchem Standard das Unternehmen bilanziert. Dadurch wahre es insbesondere die eigene Kreditwürdigkeit.
Es geht nur zäh voran mit den geplanten, tief greifenden Änderungen der Financial Statements nach IFRS. Auch Unternehmen zeigen kaum Interesse trotz der Brisanz. Das ist riskant.
2012 feiert der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) sein zehntes Jubiliäum. Zeit für eine kritische Zwischenbilanz und ein Blick in die Unternehmenspraxis.
Trotz aller rechtlichen und technischer Vorgaben muss letztlich jedes Unternehmen seine eigene Strategie bei der Umsetzung der E-Bilanz finden.
Die großen technischen und fachlichen Herausforderungen der nahmenden E-Bilanz liegen in der Abbildung der Taxonomie und der Prozessintegration. Hier warten knifflige und offene Fragen.
2012 wird es Ernst mit der elektronischen Übermittlung der Jahresabschlüsse an die Steuerverwaltung. Wir stellen Ihnen in einer dreiteiligen Serie alles Wissenswerte zur E-Bilanz vor.
Eine GmbH-Beteiligung ist steuerlich als Betriebsvermögen zu bilanzieren. Zumindest wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, die westfälische Richter in einer aktuellen Entscheidung konkretisiert haben.