
Der Begriff Forecast wird üblicherweise für die Planung der Vertriebsziele verwendet. Aus vergangenheitsbezogenen Daten werden voraussichtliche Entwicklungen abgeleitet. Diese Vorhersage, auch Prognose genannt, wird auf unterschiedliche Arten dargestellt. Sie stellt eine Aussage über Ereignisse, Zustände oder Entwicklungen in der Zukunft dar.
Eine detaillierte Form dieser Voraussage ist die Trendprognose, eine Methode, bei der künftige Entwicklungen bestimmter Prozesse bestimmt und untersucht werden. Geprüft werden dabei die Wahrscheinlichkeit, dass der Fall eintritt, sowie seine Schlüssigkeit. Ein Forecast ist allerdings ein relativ ungenaues Verfahren, das nur bei bekannten Rahmenbedingungen anwendbar ist und bei Diskontinuitäten versagt. Typische Anwendungsgebiete sind z.B. die Lagerbestandsprognose oder die Umsatzprognose bei stabilen Bedingungen. Trendprognosen werden in vielen verschiedenen Bereichen erstellt, aber vor allem dort, wo mittel- oder langfristige Strategien geplant sind und Produkte entwickelt werden. Errechnete Grundlagen der Volks- und Finanzwirtschaft, vor allem gegenwärtige ökonomische Daten, bilden die Basis der Trendprognosen.
Eine Prognose dient jedoch zunächst einmal nur der Theorie. Äußere Einflüsse aus den verschiedensten Bereichen wie z.B. der Politik, der Konjunktur sowie Naturkatastrophen, die die Entwicklungen beeinträchtigen können, sind nicht in vollem Umfang vorhersehbar. Aufgrund unerwarteter Ereignisse werden die Vorhersagen oftmals über- oder unterschritten. Derartige, nicht berechenbare Bedingungen können sämtliche Trendprognosen unterbrechen bzw. komplett verändern. Trendprognosen sind demnach eine schwierige Angelegenheiten, was aber z.B. in der Mode durchaus von Vorteil ist: Trends können nach Belieben ausgelegt oder ignoriert werden, man kann ihnen aber auch folgen.