BilMoG

Durch das BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) wurde das Bilanzrecht in Deutschland wesentlich weiterentwickelt, vor allem mit Blick auf internationale Buchführungsstandards. Diese Neuregelungen betreffen das gesamte Rechnungswesen eines Unternehmens. Erstmals wurde es auf Geschäftsjahre, die im Kalenderjahr 2009 begannen, angewendet.
Ziel der Bundesregierung ist es, die Wirtschaft finanziell zu entlasten und dadurch Innovation und Investitionen zu ermöglichen. Die wichtigsten Punkte sind zum einen die Deregulation, also z.B. die Befreiung von der Buchführungspflicht für Unternehmer, die bestimmte Gewinnschwellen nicht überschreiten. Zum anderen ist es die Verbesserung der Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Dies geschieht z.B. durch die Bewertung von unternehmenseigenen Finanzinstrumenten zum aktuellen Marktwert, die veränderte Behandlung von Rückstellungen oder auch Transparenz im Umgang mit Zweckgesellschaften. Auch selbst geschaffene, immaterielle Vermögensgegenstände wie Fachkenntnisse, Patente u. ä. müssen laut BilMoG in der Bilanz aufgeführt werden. Kritiker sehen im BilMoG eine Aufweichung der über Jahrzehnte bewährten kaufmännischen Grundsätze des Handelsgesetzbuches (HGB) durch die neuen Standards

Literatur Financial Experts im Aufsichtsrat

Die Debatte über die Professionalisierung und Besetzung von Aufsichtsräten sowie die Rolle des Financial Experts innerhalb des Gremiums hält an. Compliance-Experte Dr. Christian Orth von Ernst & Young hat einmal interessante Beiträge zur Diskussion zusammengestellt. [weiter...]

Rechnungslegung für den Mittelstand DRSC - Streit und Verzögerungen

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) soll künftig Mittelstandsinteressen im BilMoG und gegen IFRS stärken. Doch zunächst geht es um Geld und Einfluss. [weiter...]

Jahresabschluss, Rückstellungen BilMoG - Mittelstand unter Druck

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Lesen Sie im zweiten Teil der BilMoG-Checklliste die besondere Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften. [weiter...]

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Finanzexperte Torsten Wengel hält eine Bilanzierung nach IFRS für die Mehrheit der deutschen Unternehmen für sinnlos. Das HGB sei fvöllig ausreichend und auch noch billiger. [weiter...]