
Um Umsatz und Gewinn eines Unternehmens zu steigern, gibt es viele verschiedene Ansätze. Ein probates Mittel ist der Ausbau eines spezifischen Marktsegments. Besonders das turbulente M&A-Geschäft bietet hierfür konkrete Lösungswege und Möglichkeiten, nicht zuletzt durch eine definierte Segmentierung und Fokussierung auf einen bestimmten Marktanteil. Durch gezielte M&A-Aktionen lässt sich so beispielsweise nicht nur direkte Marktkonkurrenz übernehmen. Zeitgleich steigert man parallel die eigene Market-Performance in einem bestimmten Kontentbereich. Um den jeweils passenden Markt zu erkennen, ist eine gewisse Antizipation des spezifischen Marktes Voraussetzung.
Eine Anteilssteigerung findet stets nur in Konkurrenz und in Wechselwirkung mit den anderen Marktteilnehmern statt. Doch es gibt auch Alternativen zu einer aggressiven M&A-Politik, beispielsweise die bewährte Zugkraft von Innovationen. Hiermit lässt sich ebenfalls eine Marktanteilssteigerung erreichen - bekanntlich bringt eine Investition in Wissen noch immer die besten Zinsen. Dies beinhaltet auch den Vorteil, gezielt eigene Inhouse-Ressourcen einsetzen zu können. Allerdings ist dieser Weg weniger gut planbar als eine reine M&A-Aktion und birgt somit größeren Spielraum für Fehlinterpretationen oder Fehlkalkulationen der gegenwärtigen Umstände. Schwierigkeiten haben zudem Unternehmen mit breitem Portfolio. Wer auf mehreren Märkten aktiv ist, der hat auch proportional mehr Konkurrenz und demnach meist auch weniger Marktanteile. Unabhängig davon, welchen Weg man als Unternehmen wählt: Eine Stärkung der eigenen Marktsituation setzt zunächst gezielte Investitionen voraus. Eine simple Kosten-Nutzen-Analyse steht für die meisten Finanzprojekte mit dem Ziel der Marktanteilssteigerung wohl sicherlich ganz oben auf der internen To-Do-Liste.