
Monitoring beschreibt die systematische Erfassung, Beobachtung und Überwachung eines Vorganges oder Arbeitsprozesses in einem Unternehmen. Um diese Vorgänge zu realisieren, werden viele technische Möglichkeiten und Geräte genutzt und eingesetzt. Schließlich stellt die Funktion des Monitorings das steuernde Eingreifen in einen wirtschaftlichen Prozess bzw. Ablauf dar. Dies liegt immer dann vor, wenn der derzeitige Ablauf eines Unternehmens nicht so funktioniert wie gewünscht. Zum allgemeinen Monitoring gehört auch das laufende Auswerten und Analysieren von wichtigen Zahlen und Unternehmensentwicklungen. Dies wird meistens durch eine wahrheitsgemäße, konstante und zeitgemäße Buchhaltung unterstützt. All dies sind Teilaspekte des Risikomanagements und der Risikomanagementstrategie.
Oft umfasst das Monitoring als Teil des Risikomanagements alle möglichen Risken, d.h. Unternehmens- , Kredit- , Finanzanlage- , Umwelt- und versicherungstechnische Risiken. Um das Ganze zu steuern, setzen viele Unternehmen die Fehlerbaumanalyse (fault tree analysis) als Monitoring-Methode ein. Hier wird versucht, unerwünschte Ereignisse und kritische Pfade sowie Fehlerquellen zu erkennen und logisch miteinander zu kombinieren.