Integrierte Planung

Die integrierte Planung versteht sich als Teil der Gesamtplanung und wird eingesetzt, wenn es darum geht, sich abzeichnende Entwicklungen und Prozessabläufe gedanklich weiterzuentwickeln und zu Ende zu denken. Kommt es also in einem oder in mehreren Bereichen zu Abweichungen der Soll- und Ist-Werte, wird mittels integrierter Planung überwacht, ob es sich nur um geringfügige Differenzen und Defizite handelt oder ob die Zielerreichung infrage gestellt ist. Der Faktor Zeit muss hier ebenfalls miteinbezogen werden. Es gilt daher zu untersuchen, ob etwaige Störfaktoren nur kurzeitig oder langfristig auftauchen und ob die Störungen kontinuierlich auftreten. Anhand genauer Kontrolle und mittels Erfahrungswerten werden dann Entscheidungen getroffen.
Wenn davon ausgegangen werden kann, dass sich das System hinsichtlich der Prozessabläufe von selbst wieder stabilisiert, muss nicht durch steuernde Maßnahmen eingegriffen werden. Für solche Fälle sind kontinuierliche Analysen, die Definition von Schwellenwerten und die Festlegung zeitlicher Meßwerte nötig. Sobald die integrierte Planung feststellt, dass die Zielerreichung ernsthaft gefährdet ist, müssen schnelle Lösungen gefunden werden. Dann ist Flexibilität gefragt.

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