
Das Wissensmanagement nimmt mit verschiedenen Methoden Einfluss auf die Wissensbasis eines Unternehmens. Die Verfahren und Prozesse der Business Intelligence sind dabei in das Wissensmanagement integriert, indem Daten und Informationen mithilfe von IT-Systemen erfasst, miteinander in Zusammenhang gebracht und kommuniziert werden, um daraus Erkenntnisse zur Entscheidungsunterstützung zu gewinnen.
Da Wissen in der Gesamtwirtschaft eher ungleich verteilt ist, ergeben sich für einzelne Unternehmen wichtige Erfolgspotenziale durch Wissensvorsprünge. Diese können durch die Konkurrenz jedoch schnell aufgeholt werden; deshalb muss die Wissensbasis des Unternehmens ständig weiterentwickelt werden. Aus diesem Grund ist es für den Erfolg eines Unternehmens wichtig, dass das erforderliche Wissen zeitgenau und in der notwendigen Qualität den richtigen Personen zur Verfügung steht.
Für den Erfolgsfaktor „Wissen“ existieren eigene Managementtechniken. Beispiele dafür sind Planungsmethoden wie Wissens-Audit oder Knowledge-Intensity-Portfolio, Bewertungsmethoden wie das Benchmarking, Repräsentationsmethoden wie Knowledge Maps oder Geschäftsprozessmodellierung, Kreativitätsmethoden, Methoden der Wissensförderung und spezielle Methoden der Organisation. Auch ist es wichtig, den Faktor „Wissen“ in die Berichte und Steuerinstrumente des Unternehmens-Controllings zu integrieren.
Für das Wissensmanagement ist es erforderlich, sich damit auseinanderzusetzen, wie Wissen erfasst, gespeichert und entwickelt werden kann. Wissensträger sind Personen, Systeme und Objekte, die Informationen speichern und repräsentieren können. Unter Objekten versteht man dabei gedruckte oder elektronische Dokumentationen. Systeme sind zum Beispiel Daten, Methoden und Modellbanken oder Expertensysteme. Im Gegensatz zu diesen Objekten und Systemen kann der Mensch sein Wissen eigenständig weiterentwickeln sowie auf neue Situationen anwenden. Auch existiert nicht nur Wissen, das beschrieben und daher in Dokumenten festgehalten werden kann (explizites Wissen), sondern auch implizites Wissen, das nicht oder nur mit einem unwirtschaftlichen Aufwand dokumentierbar ist (z. B. komplexes Expertenwissen), wodurch der Mensch als Wissensträger in den Mittelpunkt tritt. Hier ist es die Aufgabe des Wissensmanagements, Wissensbedarf, Wissensangebot, Wissensquellen und Infrastruktur der Wissensverarbeitung abzugleichen und die Voraussetzungen für eine lernende Organisation zu schaffen.
Ein solides Grundverständnis für Business Intelligence und Performance Management braucht heute jeder Controller und CFO. Nachfolgend ein Standard-Nachschlagewerk hierfür. [weiter...]
Controller und CFO müssen heute Werkzeuge und Anforderungen im Business Intelligence und Performance Management verstehen. Nachfolgend die besten Fachbücher. [weiter...]