
Die Verbindlichkeiten eines Unternehmens sind seine Schulden gegenüber seinen Gläubigern, in der Regel Lieferanten oder Banken. Im Cash Management ist grundsätzlich zwischen Verbindlichkeiten und Rückstellungen zu unterscheiden. Verbindlichkeiten sind feste Größen, sowohl was die Beträge als auch was die zeitlichen Gegebenheiten betrifft. Ist von Rückstellungen die Rede, sind ungewisse Größen gemeint. In der Bilanz sind alle Schulden gemäß § 266 HGB als Passiva auszuweisen. Maßgebend ist der bestehende Schuldenstand am jeweiligen Stichtag.
Bei Verbindlichkeiten muss auch zwischen kurzfristigen und langfristigen unterschieden werden. Eine Verbindlichkeit gegenüber einem Lieferanten entsteht am Tage der Lieferung. Bei diesen Beträgen handelt es sich um sofortige Forderungen des Lieferanten gegenüber dem belieferten Unternehmen. Diese Rechnungen sind umgehend zu begleichen. Sind größere Investitionen zu tätigen, erfolgt die Finanzierung meist über Kredite. Je nach Kreditgröße kommen hier längere Laufzeiten zustande, was für langfristige Verbindlichkeiten sorgt.
Giesecke & Devrient verfügt seit Kurzem über eine durchgängige Financial Supply Chain auf Basis von SAP. Die Umsetzung wurde durch IBM unterstützt. Manfred Ertl und Christian Million erklären den Aufbau und die Vorteile ihrer Organisation. [weiter...]
Bereits im Jahr 1994 klagte ein Unternehmen gegen das zuständige Finanzamt. Die Übernahme einer Tochter schloss auch Rückstellungen ein, die erfolgswirksam seien und daher der Körperschaftssteuer unterliegen, so die Behörde. Der Bundesfinanzhof widersprach nun dieser Ansicht. Werner Kurzlechner schildert den Fall. [weiter...]
Argentinien erholte sich unlängst von Hyperinflation und Rezession. Das Wirtschaftswachstum muss keinen Vergleich mit China scheuen. Doch die rigide Wirtschaftspolitik zwingt Unternehmen zu mitunter bizarren Geschäften. [weiter...]
Eine angeschlagene Tochtergesellschaft erhielt vom Mutterkonzern einen Kredit in Millionenhöhe. Dabei war es der Mutter untersagt, über ihre Forderungen zu verfügen, solange die Tocher überschuldet ist. Das Finanzamt darf dennoch die Auflösung der bilanzierten Verbindlichkeiten fordern, entschied nun der Bundesfinanzhof. [weiter...]
Niedrige Lohnkosten, robuste Exportzahlen und Rohstofflieferant - Vietnam ist der laut Analysten von Delcrede ein lohnender Markt. Doch Kapitalabfluss und die großen sozialen Unterschiede lassen die Risiken steigen. [weiter...]
Deutsche Unternehmen legen ihr Pensionsvermögen wieder zunehmend in Aktien an, zudem liegen Emerging-Markets-Anleihen im Trend. Die Pensionspläne seien insgesamt durch starke Diversifikation gekennzeichnet. Nigel Cresswell fasst aktuelle Erkenntnisse zusammen. [weiter...]
Die Bruttoinvestitionen deutscher Unternehmen bleiben hinter einbehaltenen Gewinnen zurück. Das Geld fließt in Form von Beteiligungskapital in ausländische Niederlassungen. Die Bundesbank äußert indes vorsichtige Kritik an straffen Kreditkonditionen. Dirk Elsner blickt in den aktuellen Monatsbericht. [weiter...]
Was für Folgen kann der Zwang zu einer höheren Kapitalausstattung der Banken haben? Momentan sieht die Lage wieder düsterer aus - und könnte die Kreditvergabe einiger Institute gar abwürgen. [weiter...]
Die Geschäfte mit Brasilien, Russland, Indien, China, Mexiko und Südkorea (BRICMK) florieren. Doch sind die sich daraus ergebenden Anforderungen an das Working Capital komplex, lokal unterschiedlich und für viele Europäer unübersichtlich. Daniel Windaus berichtet. [weiter...]
Umsatzstarke Familienunternehmen steigerten im Laufe der letzten Jahre ihre Liquidität, obwohl fremdes Kapital aufgrund sinkender Zinssätze günstig zu beziehen gewesen wäre. Auf die Finanzbranche trifft dies allerdings nicht zu. [weiter...]