
Die Personaleinsatzplanung (PEP) ist eine Form der Zeitwirtschaft und dient der Verbesserung von Arbeitsabläufen. Sie beschäftigt sich mit dem Zeitmanagement, dem optimalen Einsatz von Ressourcen sowie der Förderung von Mitarbeitern. Die sich dadurch eventuell ergebenden freien Kapazitäten müssen ebenfalls eingeplant werden. Die Planung des Personaleinsatzes bedarf also der Kenntnis des zu erwartenden Arbeitsaufwandes und der Eignung der Mitarbeiter.
Die Planung des Mitarbeitereinsatzes muss abgestimmt mit den anderen Arbeitsverwaltungen (Workforce-Management) erfolgen, um Überschneidungen beispielsweise mit der Personaldisposition zu vermeiden. Sie sollte also von Unternehmern immer in den Prozess der Gesamtplanung mit einbezogen werden. Diese Einbindung hat maßgeblichen Anteil daran, ob die PEP Erfolg hat. Sie kann nur dienlich auf nachfragebedingte oder saisonale Schwankungen reagieren, wenn sie diese vorausschauend einplanen kann.
Die höhere Motivation von Mitarbeitern an einem Arbeitsplatz, der ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht, kann genauso wie die Senkung der Personalkosten von einer optimierten PEP beeinflusst werden. Dies sowie die Erhöhung der Produktivität und/oder die Verbesserung des Services müssen die Ziele der PEP sein. Es geht dementsprechend um mehr als das reine Dienstplan-Schreiben oder die Zeiterfassung der Mitarbeiter. Die PEP kann, richtig eingesetzt, erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens und die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter haben.