Betriebsvermögen

Vermögen, das dem Unternehmen zur Erstellung der Leistung dient, bezeichnet man als Betriebsvermögen. Zum notwendigen Betriebsvermögen zählen alle Güter, die zu mindestens 50 Prozent in den Betrieb des Gewerbes eingehen. Nutzungen von Gütern von mindestens 10 bis 50 Prozent sind gewillkürtes Vermögen. Wenn beispielsweise der Geschäftswagen zu 25 Prozent geschäftlich genutzt wird, zählt dieser Gegenstand des Fuhrparks zum gewillkürten Betriebsvermögen. Anders bei Grundstücken und Gebäude: Sie gelten bereits bei zehnprozentiger Nutzung zum notwendigen Betriebsvermögen. Die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Vermögensteile dienen hauptsächlich der steuerlichen Ausweispflicht und der Ermittlung des zu versteuernden Umsatzes.

Der Unternehmer hat bei einer betrieblichen Nutzung von Gütern ab zehn Prozent die Wahl, die Güter auf verschiedene Weise zuzuordnen. Entweder ordnet er das genutzte Vermögen voll dem Unternehmensbereich zu, wobei die private Nutzung grundsätzlich als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzsteuer unterworfen werden muss, oder er ordnet das Gut nach geschätzter Verwendung dem Unternehmen zu, sodass der entsprechenden Nutzung nach der Vorsteuerabzug anfällt, oder der Unternehmer ordnet das Gut seinem Privatbereich zu und befreit das Objekt von der Umsatzsteuerpflicht.

Bilanzberichtigung: Mehr Spielraum für Finanzämter
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Bilanzberichtigung Mehr Spielraum für Finanzämter

Subjektiv vertretbare Fehler in der ertragssteuerlichen Gewinnermittlung dürfen künftig vom Finanzamt korrigiert werden. Werner Kurzlechner kommentiert die Entscheidung. [weiter...]

Bilanzberichtigung: BFH gibt subjektiven Fehlerbegriff auf
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Bilanzberichtigung BFH gibt subjektiven Fehlerbegriff auf

Für Berichtigungen an Bilanzen genügen ab sofort objektive Fehler. Die bisherige Rechtsprechung hatte 50 Jahre Bestand. Udo Reuß über die Entscheidung des Großen Senats. [weiter...]

Dienstwagen: Richter bestätigen 1-Prozent-Regel
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Dienstwagen Richter bestätigen 1-Prozent-Regel

Es gibt keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Ein-Prozent-Regel zur Besteuerung privater Fahrten mit dem Dienstwagen. Werner Kurzlechner schildert das Urteil. [weiter...]

Steuerrecht / Zivilrecht: Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts
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Steuerrecht / Zivilrecht Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts

Eine Reform des Gemeinnützigkeitsbereichs vereinfacht Nachweispflichten, verbessert die Rücklagenbildung und erhöht Freibeträge. Udo Reuß führt aus. [weiter...]

Steuerrecht: Besteuerung von Jobtickets
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Steuerrecht Besteuerung von Jobtickets

Preisnachlässe auf den Normalpreis von Fahrkarten mindern die Steuer - unabhängig vom Engagement des Arbeitgebers. Werner Kurzlechner schildert das Urteil des Bundesfinanzhofs. [weiter...]

Beteiligungen: Urteil zur Wesentlichkeitsgrenze
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Beteiligungen Urteil zur Wesentlichkeitsgrenze

Die früher gültige Wesentlichkeitsgrenze für die Besteuerung von Gewinnen aus Veräußerungen galt nicht rückwirkend. Werner Kurzlechner über das Urteil des Bundesfinanzhofs. [weiter...]

Steuerrecht: BFH bemängelt 110-Euro-Praxis
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Steuerrecht BFH bemängelt 110-Euro-Praxis

Der Bundesfinanzhof äußerte sich erneut zu Lohnsteuern bei Firmenfeiern. Das Gericht meldet Zweifel an der aktuellen Praxis an. Werner Kurzlechner schildert die Entscheidung. [weiter...]

Steuern: Rufschädigende Fahndung rechtswidrig
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Steuern Rufschädigende Fahndung rechtswidrig

Steuerfahnder dürfen bei ihren Aktivitäten nicht rufschädigend vorgehen. Sie müssen milde Mittel wählen. Werner Kurzlechner schildert ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs. [weiter...]

Steuerrecht: Steuerfreier Parkplatz
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Steuerrecht Steuerfreier Parkplatz

Für einen separat angemieteten Autostellplatz kann unter Umständen Werbungskostenabzug geltend gemacht werden. Werner Kurzlechner schildert das Urteil des BFH. [weiter...]

Steuerrecht: Investitionsabsicht muss erkennbar sein
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Steuerrecht Investitionsabsicht muss erkennbar sein

Unternehmensgründer müssen ihre Investitionsabsicht nicht zwingend durch eine Bestellung ihrer Betriebsgrundlagen nachweisen. Werner Kurzlechner über das Urteil des BFH. [weiter...]