
Ob eine oder hundert Emails pro Tag, jede muss stilsicher sitzen. Nur ein Fehler kann große Folgen haben. Wir zeigen Ihnen die fünf größten E-Mail-Sünden.
Im Minutentakt trudeln Emails in unserem Postfach ein. Zwischen 50 und 100 elektronische Nachrichten erhalten wir jeden Tag im Durchschnitt. Und oft klicken wir sofort auf "Antworten", ohne uns viel Zeit für die Formulierung zu nehmen - umso mehr spiegelt die schnelle Email unsere Einstellung zum Empfänger wider.

Christina Tabernig (links)und Anke Quittschau von Korrekt: "Kryptische Abkürzungen sind unhöflich."
Unter Zeitdruck bleibt oft der Anstand auf der Strecke. Die Korrekt!-Beraterinnen Christina Tabernig und Anke Quittschau haben sich auf Etikette in der Geschäftswelt spezialisiert und für Sie die fünf häufigsten Fehler in der Email-Kommunikation zusammengestellt:
"Der Absender hat von Ihnen eine Lesebestätigung angefordert" - Setzen Sie mit dieser Drohung niemanden unter Druck. Es zeigt, dass Sie misstrauisch sind und kontrollieren möchten. Kein netter Zug.
Überprüfen Sie den Verteiler! BMW hat kürzlich für große Aufregung gesorgt, als sich eine Mitarbeiterin über die Bekleidung der Kollegen beschwert hat. Die Dame echauffierte sich ausgiebig darüber, wie schlecht und teils obszön gekleidet die Angestellten des Premium-Autobauers zur Arbeit erscheinen. Gedacht war die Email eigentlich nur für den BMW-Vorstand, doch jetzt lacht die gesamte Konkurrenz. Da zeigt sich, dass man den Email-Verteiler doch lieber zweimal prüfen sollte. Von schlechtem Stil zeugt es auch, wenn Sie einen Kollegen per Mail kritisieren und den Rest der Abteilung in Kopie setzen. Kritik sollte man von Angesicht zu Angesicht aussprechen.

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