
Erschwinglichere Lizenzen, regulatorischer Druck, Innovationen und neue Nutzungsmodelle - Der Markt für BI-Software in Deutschland wächst und erfasst zunehmend auch den Mittelstand.
Business Intelligence (BI) ist momentan das am stärksten wachsende Segment der Unternehmenssoftware. Und das liegt unter anderem daran, dass BI-Software von den Anschaffungskosten günstiger und damit für viele mittelständische und kleine Unternehmen erst erschwinglich geworden ist, wie es jetzt in der "SoftTrend Studie BI-Software 2011" des Hamburger Beratungshauses SoftSelect heißt.
Auch würden Banken bei der Kreditvergabe an Unternehmen mittlerweile schnell verfügbare und verlässliche Kennzahlen durch den Einsatz einer professionellen Unternehmenssteuerungs-Software verlangen. Dies würde den Verkauf entsprechender Software zusätzliche beflügeln. Die Ära einer alleinigen Aufbereitung von Kennzahlen mit Excel-Spreadsheets dürfte demnach bald endgültig vorbei sein (mehr zu den Umsätzen und weltweiten Marktführern finden Sie hier).
"Mit Anziehen der Konjunktur in der DACH-Region ist nun ein regelrechter Boom im BI-Markt entfacht", so das Beratungshaus, das in besagter Studie 80 Lösungen von 51 Anbietern analysierte sowie mehr als 2000 Firmen in den deutschsprachigen Ländern befragte.
Vorreiter in Sachen Business Intelligence sei weiterhin der industrielle Sektor. Drei Viertel der Industrieunternehmen arbeiten laut Studie aktuell mit einem BI-System oder nutzen BI-Funktionalitäten im ERP-System. Ebenso nutzen im Handel fast zwei Drittel der Unternehmen Business-Intelligence-Werkzeuge.
Nachholbedarf bzw. Potenzial verorten die Berater hingegen noch im Dienstleistungssektor. Dies habe auch der Markt erkannt und versuche mit entsprechenden Angeboten für kleinere Firmen oder Einzelplatzlösungen zu punkten.

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