
Als Vergleich zur hiesigen Lage immer interessant - Unternehmen in den USA mussten 2010 für Audits tiefer in die Tasche greifen. Börsennotierte Konzerne zahlten Millionen.
Die Audit-Kosten sind in den USA im vergangenen Jahr insgesamt nur moderat gestiegen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine Umfrage unter rund 250 privaten und börsennotierten Unternehmen durch die Analysten der Financial Executives Research Foundation.
Demnach mussten börsennotierte Unternehmen im letzten Kalenderjahr durchschnittlich 3,3 Millionen Dollar an Honoraren für Wirtschaftsprüfer zahlen. Dies entspricht einem Plus gegenüber 2009 von zwei Prozent. Privatunternehmen kamen hingegen mit durchschnittlich 223.300 Dollar aus, was inetwa den Gebühren des Vorjahres entspricht.
In Stunden umgerechnet waren Wirtschaftsprüfer bei börsennotierten Unternehmen durchschnittlich 12.540 Stunden mit Audits beschäftigt, während es bei privat geführten Unternehmen im Schnitt 3394 Stunden waren.
Die größten Unterschiede zwischen den Audit-Kosten der einzelnen Unternehmen ergaben sich durch den internen Aufwand während der Prüfungen und Restrukturierungen der Organisation. Eine weitere Beobachtung war, dass die Kosten maßgeblich davon abhängen, ob ein Unternehmen zentral oder denzentral organisiert ist.
Wie schon in den Jahren zuvor fielen die durchschnittlichen Kosten in einer zentralisierten Organisation sowohl in börsennotierten als auch privat geführten Unternehmen wesentlich geringer aus. So musste ein zentral geführtes börsennotiertes Unternehmen im Durchschnitt 2,9 Millionen Dollar für ihren Jahreesabschluss aufbringen, während dezentrale Unternehmen durchschnittlich 5,3 Millionen Dollar zahlen mussten.
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