
Mittelständler wissen zwar in der Theorie, wie sich durch nicht-strategisches Beschaffungsmanagement Geld sparen lässt. Aber nur wenige tun es auch.
Die meisten mittelständischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von maximal 250 Millionen Euro sind sich zwar darüber im Klaren, dass sich durch Benchmarking, Ausschreibungen, Lieferantenbewertungen und Preisanalysen die Kosten senken lassen.Kosten könnten um ein Zehntel sinkenLaut einer Befragung des Beratungshauses Expense Reduction Analysts (ERA) geht ein knappes Drittel davon aus, vor allem bei Gebäudereinigung, Druckkosten, Bürobedarf, Abfallbeseitigung und Reisekosten die Ausgaben um mehr als zehn Prozent senken zu können.Analysten sind erstauntAber kaum ein Unternehmen nutzt diese Möglichkeiten. "Das ist für uns erstaunlich", sagt ERA-Geschäftsführer Arnd Halbach. "Besonders wenn man bedenkt, dass Kostensenkungen einen größeren Einfluss auf den Gewinn haben als vergleichbare Umsatzsteigerungen."Firmen fehlt PersonalAls Grund für das Auslassen der Sparchance nennen die Firmen fehlende personelle Ressourcen und mangelndes warengruppenspezifisches Know-how.Die vollständige Studie mit dem Titel "Nicht-strategische Beschaffungsbereiche erfahren zu wenig Beachtung" kann unter www.expensereductionanalysts.eu/de/help heruntergeladen werden. Mit freundlicher Genehmigung der CFOworld-Schwesterpublikation Computerwoche.
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