
Beim Reiseplanungs- und Reisekostenmanagement in europäischen Unternehmen lässt sich laut einer Studie noch einiges verbessern.
Wer als Manager und Mitarbeiter hierzulande eine Geschäftsreise bucht oder abrechnet, muss sich zunehmend auf interne Kontrollen und Nachfragen einstellen. Entsprechend betonen Unternehmensvertreter in einer Umfrage der Unternehmensberatung STRATECO, dass sich seit 2009 der Kostendruck deutlich erhöht habe (siehe auch die Lage im Krisenjahr 2008).
Galten in einer vergleichbaren Umfrage vor zwei Jahren noch die Prozessoptimierung und Einhaltung der Reiserichtlinien als die größten Herausforderungen im Reisekostenmanagement, so ist es 2010 mit 52 Prozent der Nennungen der Zwang zur Kostensenkung, die sich laut Studie inbesondere durch IT-Unterstützung und damit verbundene effizientere Prozesse bewirken lasse.
An der Studie, die im Auftrag des Softwareherstellers Concur erfolgte, nahmen laut der Autoren 600 Unternehmen jeder Größe aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien teil.
In Deutschland wurden 138 Unternehmen befragt, knapp 60 Prozent davon aus dem Mittelstand. Letzterer offenbarte dabei noch besonders große Defizite bezüglich einer IT-gestützten, und damit vermeintlich effizienteren Verwaltung von Reisekosten beziehungsweise einer systematischen Reiseplanung und eines einheitlichen Reisekostenmanagements.
Im Einzelnen zeigt der Ländervergleich bei der Art und Weise der Reisebuchungen eine hohe Übereinstimmung. Demnach erfolgen diese bei 83 Prozent aller Unternehmen telefonisch oder online über einen Reiseveranstalter. Lediglich 17 Prozent der Unternehmen buchen stattdessen beispielsweise über Internetseiten, die sie aus dem privaten Gebrauch bekannt sind.
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