
Nach der Umsetzung neuer Strategien, werden diese oft wieder vergessen. Um dem entgegenzuwirken, hat sich Siemens BeLux ein ausgeklügeltes System ausgedacht, dass ein Modell für andere Regionalgesellschaften sein könnte.
Peter Geilen ist CFO, sein Kollege Guy Bourdon Governance-Officer von Siemens Belgien-Luxembourg. Lesen Sie im nachfolgenden Bericht der beiden, warum das in ihrem Unternehmen eingeführte Management-Cockpit auch anderen Firmen helfen könnte.
Zwei Beobachtungen: 1. Oft werden Strategien so schnell wieder vergessen, wie sie bestimmt wurden. 2. Operationelle Notfälle schieben strategische Betrachtungen immer wieder aus dem Blickfeld.
Diese Beobachtungen haben uns in der Regionalgesellschaft Siemens Belgien-Luxembourg (BeLux) zu unserer „Cockpit-Story“ veranlasst. Das Management-Cockpit basiert auf der Balanced Scorecard von Kaplan/Norton, die unserer Meinung nach einige der ständigen Risiken der strategischen Planung verhindern helfen kann. Es kombiniert strategische Prozesse mit operationeller Leistungsmessung und geht damit über die übliche Verfolgung finanzwirtschaftlicher KPIs hinaus.
Das Management-Cockpit integriert Markt-, Projekt- und risikorelevante Daten. Dazu übersetzen wir die wichtigsten strategischen Ziele in Sets messbarer Unterziele. Diese kombinieren wir mit anderen relevanten Daten und Leistungsindikatoren (Lesen Sie hier auch, welche zentrale Rolle das Vetrauen in die Datenqualität für Unternehmen spielt).
Schließlich führen wir diese Informationen in einer standardisierten Toolbox zusammen, die das Management idealerweise befähigt, alle erfolgskritischen Daten auf einen Blick zu erfassen. Die besondere Stärke dieses Systems liegt also vor allem in der einheitlichen Datenstruktur und deren visueller Aufbereitung in einem Entscheidungsraum.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, was die sogenannten "War Rooms" darstellen...
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