
Thomas Groß, vormals CFO der WestLB und heute Risiko-Chef der Helaba, steht aus Sicht der FDP-Landtagsfaktion in Nordrhein-Westfalen im Verdacht, Insiderinformationen an seinen neuen Arbeitgeber weitergeleitet zu haben.
Vorwürfe wegen der möglichen Weitergabe von vertraulichen Informationengegen hat jetzt die FDP gegen den ehemaligen WestLB-Finanzvorstand Thomas Groß erhoben.
In einer Kleinen Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung heißt es, dass man es seitens der FDP für denkbar halte, dass Groß, der mittlerweile im Vorstand der Helaba sitzt, Insiderwissen seines früheren Arbeitsgebers an die Landesbank weitergegegen habe. Handfeste Beweise fehlen indes.
Der Vorwurf begründet sich laut eines Berichts der Rheinischen Post auf einen Streit des Landes NRW mit der Helaba über ein Paket mit vergifteten WestLB-Papieren, in dem das Land vor wenigen Wochen überraschend unterlag. Groß soll in seiner Zeit als WestLB-Vorstand die Verantwortung für das Paket gehabt haben. Laut FDP sei ein Schaden von bis zu 230 Millionen Euro für den Steuerzahler entstanden.
Groß war bis Janaur 2011 Risikovorstand der WestLB gewesen und hatte nach dem Ausscheiden von CFO Hans-Jürgen Niehaus auch die CFO-Position übernommen.
Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit dem CFOworld-Newsletter. Einfach E-Mail-Adresse eingeben und auf "Bestellen" klicken.