Jahresabschluss

Fast Close einführen

Jahresabschluss: Fast Close einführen
© Resources Global Professionals

Jörg Könecke arbeitet als Consultant für Resources Global Professionals. In Zusammenarbeit mit einem Client Service Team und den Kunden führt er Fast Close in Unternehmen ein. Dabei muss oftmals mit vorherrschenden Gewohnheiten gebrochen werden. Robert Both berichtet.

6. Dez 2011

von Robert Both

„Time is of essence“ bekräftigt das International Accounting Standards Board (IASB), doch viele deutsche Unternehmen zögern mit dem Jahresabschluss: Bis zu neun Monate ins Folgejahr müssen Investoren hierzulande auf aktuelle Zahlen warten. Diese Verzögerungen binden Ressourcen und schwächen das Vertrauen von Anlegern und Analysten.

Jörg Könecke ist 44 Jahre alt und hält einen Master of Business Administration. Er berät Unternehmen als Consultant und hilft bei der Einführung von Fast Close. Diese Verfahren und Methoden eignen sich dazu, den Jahresabschluss tatsächlich zum Jahresende fertigzustellen.

Dazu passt er bereits bestehende Reporting- und Operationsprozesse an die qualitativen und ökonomischen Ansprüche des Fast Close an. Dieser unterscheidet sich nicht grundlegend vom altbekannten Jahresabschluss, nur schneller muss es gehen: Durch zunehmende Internationalisierung sind jene Unternehmen im Vorteil, die frühzeitig aussagekräftige Finanzdaten zur Verfügung stellen.

Je früher verlässliche Zahlen vorliegen, desto schneller kann zielgerichtet darauf reagiert oder optimierend eingegriffen werden. Könecke kommt also dann ins Spiel, wenn Konzerne nicht über die personellen und fachlichen Ressourcen verfügen, die eigene Ablauforganisation auf einen schnellen Abschluss zu trimmen.

Leistung ist Teamsache

Fast Close steht und fällt mit der effizienten Planung, Strukturierung und Umsetzung der für den Jahresabschluss wichtigen Arbeitsschritte. Diese müssen in vielen Unternehmen harmonisiert und überholt werden, da die bisherige Arbeitsorganisation nicht ausreichend ist. Dabei werden sämtliche Abläufe in den beteiligten Abteilungen genauso unter die Lupe genommen wie die Kommunikationswege und die IT-Unterstützung im Unternehmen.

Trotz seiner langjährigen Berufserfahrung als Manager, Controller und CFO kann Könecke die Einführung von Fast Close nicht ganz allein übernehmen: „Ohne eine Gruppe von Spezialisten sind Projekte dieser Größenordnung nicht zu bewältigen. Man benötigt ein bereichsübergreifendes Team, auf das man während der Implementierung von Fast Close bauen kann."

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