
Unklare Anforderungen, mangelnde Datenqualität, zu geringe Budgets sind nur einige der Ursachen, warum Projekte für Reporting und Analysen erfolglos bleiben.
Ein CFO braucht die bestmögliche Datenbasis für Analysen und Berichte. Darum ist es gerade aus Sicht der Finanzabteilung entscheidend, dass Projekte im Bereich Business Intelligence (BI) funktionieren. Allzu oft scheitern sie jedoch in der Praxis.
Woran das liegt, hat der Anbieter Information Builders analysiert. Die zehn häufigsten Ursachen für BI-Fehlschläge:
Um wirklich eine bessere Grundlage für Reporting und Analysen zu erhalten, müssten im Zusammenspiel von Fachabteilungen und IT die zentralen betrieblichen Kennziffern (KPIs) für eine effiziente Unternehmenssteuerung festgelegt werden. In der Praxis geschieht nach Beobachtung von Information Builders genau das nicht.
Häufig werde mit BI-Anwendungen lediglich nachgebildet, was zuvor mit Hilfe von Excel erledigt wurde. "Viele Unternehmen wundern sich dann, dass ihr Berichtswesen kaum besser ist als zuvor", kommentieren die BI-Experten (organisatorisch setzen daher immer mehr große Organisationen auf so genannte Business Intelligence Compentence Center).
Fehlerhafte, uneinheitliche oder nicht aktuelle Daten torpedieren jedes BI-Projekt. Eine gute Datenqualität ist immer essentiell. Wer hier Probleme bereits in Testläufen feststellt und nachjustieren kann, hat sogar relatives Glück. Denn oft zeigen sich Schwächen erst in der Praxis, wenn mit Daten gearbeitet wird, die sich schnell und häufig ändern.
Anwender wie die Finanzabteilung sollten darauf beharren, frühzeitig in die konkrete Projektplanung involviert zu werden. Das heißt: Bereits in der ersten Phase das BI-Produkt ausprobieren und Probleme benennen. In der Regel können die IT-Spezialisten sie reibungslos in ihrer Projektarbeit beheben (dies ist umso wichtiger, da trotz aller Weiterentwicklungen von BI-Frontends viele Endanwender nicht mit der Arbeitsumgebung zufrieden sind).
Unternehmen wollen zumeist alles auf einmal: alle denkbaren BI-Anforderungen in einem langfristigen Projekt. Eine Gefahrenquelle, meint Information Builders. Vor allem dann, wenn ein Projektteam erst einmal zwei Jahre lang unkontrolliert vor sich hin werkle und erst dann Ergebnisse präsentiere. Erfolgsversprechender sei es, in Rhythmus von zwei bis drei Monaten fertige Module zu entwickeln und diese sofort auf ihr praktische Tauglichkeit zu testen.
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