Facility Management

Studie misst Reifegrade

Facility Management: Studie misst Reifegrade

Wie gut funktioniert das Facility Management tatsächlich? Der Performance Index Non-Core, kurz NCX, bewertet die Leistung anhand von 35 Kriterien. Sie wurden unter anderem aus den Anforderungen des Managements von Kernprozessen abgeleitet.

26. Apr 2012

von Sven Ohnstedt

Die Initiative Strategisches Facility Management bescheinigt 15 deutschen Unternehmen eine weit fortgeschrittene Integration von FM-Prozessen. Dies geht aus dem erstmals erhobenen Performance Index Non-Core (NCX) hervor.

Die Studie wurde vom Internationalen Institut für Facility Management (i²fm) durchgeführt. Die Bewertung erfolgte anhand eines Reifegradmodells. Die zu bewertenden Kriterien ergeben sich dabei aus der Perspektive des brancheneigenen wie vorgesetzten Managements. Die insgesamt 35 Kriterien wurden jeweils einer der folgenden sechs Kategorien zugeordnet: Ziele und Strategien, Markt und Produkte, Origanisation und Prozesse, Personal, Finanzen und Wirtschaftlichkeit sowie Risikobeherrschung. Aus ihnen seien Anforderungen an das Facility Management ableitbar, so der offizielle Wortlaut.

Siebenstündige Tiefenanalyse

Die Erhebung erfolgt vorrangig durch eine siebenstündigen Tiefenanalyse vor Ort. Hierbei werden die Entscheidungsträger eines Unternehmens zunächst um ihre Selbsteinschätzung gebeten - hierzu wurde ein Fragebogen entworfen. Das Ergebnis werde anschließend gemeinsam sowohl diskutiert als auch testiert.

Das Verfahren sieht eine Überführung der Ergebnisse in Leistungsstufen vor. Für jedes der 35 Kriterien wird eine eigene Stufe ermittelt. Die Skala reicht dabei, mit aufsteigender Wertigkeit, ganzzahlig von 1 bis 5. Die Gesamtergebnisse der einzelnen Kategorien ergeben sich aus dem ungewichteten Mittel aller zugeordneten Kriterien.

Durch die gemeinsame Testierung könne den Unternehmen ihre Einstufung plausibel erklärt werden. Auf dieser Grundlage sei es zudem möglich, Unternehmen ihre Schwachstellen dazulegen, also Potenzial aufzuzeigen.

Bewertungskriterien (Quelle: ISFM)

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