
Viele Unternehmen setzen heutzutage schon auf Online-Stellenmärkte, um neue Mitarbeiter zu finden. Die Personalbeschaffung im Netz wächst kontinuierlich an. Dies zeigt, dass nach wie vor neue Stellen geschaffen werden. Erfahren Sie, welche Bereiche besonderen Bedarf haben.
Deutsche Unternehmen haben innerhalb Europas eine Vorreiterrolle, wenn es um die Schaffung neuer Stellen geht. Die Online-Personalnachfrage steigt hierzulande immer weiter an. Dies zeigt der aktuelle Employment Index des Online Karriereportals Monster. Hierfür werden europaweit regelmäßig der Echtzeit-Analysedie Online-Stellenangebote der Unternehmenswebseiten und des Stellenmarktes auf dem Portal selbst ausgewertet.
Im März 2012 liegt der Monster Employment Index Deutschland bei 185 Punkten, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Online-Personalnachfrage von 23 Prozent darstellt. Mit nur wenigen Ausnahmen ist der Index seither monatlich die Punkteskala hochgeklettert, betrachtet man alle Industriesektoren übergreifend. Bei der ungebrochenen Nachfrage nach Personal ist es nicht verwunderlich, dass auch die Zahl der Erwerbstätigen aktuell wieder angestiegen ist, wie das Statistische Bundesamt in seiner letzten Erhebung zeigte. Die Prognosen bleiben somit - trotz der schwierigen witschaftlichen Bedingungen in der Eurozone - durchweg positiv.
Der Freizeitsektor ist insgesamt um 33 Prozent gestiegen und führt in diesem Monat die Spitze des Rankings an. Dies kann durch die vermehrte Nachfrage nach Mitarbeitern im technischen Bereich und im Vertrieb erklärt werden. Dienstleistungsbranche verzeichnet einen saisonal bedingten Zuwachs.
Der Öffentliche Dienst ist auch noch unter den Top-3 der am stärksten wachsenden Sektoren. Produktion und Transport, sonst oftmals die Indexführer, und Logistik wachsen hingegen etwas langsamer als noch vor einem Jahr. Die Dienstleistungsbranche verbuchte einen saisonal bedingten Zuwachs.
Zum schwächsten Segment im März zählen im Jahresvergleich Management und Beratung. Im reinen Monatsvergleich führt der IT-Sektor mit einem Plus von zwölf Prozent im Index. Transport und Logistik verzeichnet im März einen leichten Rückgang von einem Prozent.
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