
Die Gehaltsaussichten für Mitarbeiter im Controlling und in der Buchhaltung sind hierzuland alles andere als gleich. Vielmehr zeigen sich je nach Bundesland Gehaltsspannen von bis zu 20 Prozent.
Das regionale Gehaltsgefälle in Deutschland ist für Buchhalter und Controller beträchtlich. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Untersuchung des Personaldienstleisters Robert Half und des Bundesverbands der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) für das Finanz- und Rechnungswesen.
In dem "Gehaltsspiegel 2012" wurden laut der Verfasser die Gehaltsschancen in sechs Bundesländern verglichen und insgesamt 4000 Finanzfachkräfte befragt.
Demnach rangieren die durchschnittlichen Gehälter in Baden-Württemberg an der Spitze. Experten aus der Buchhaltung verdienen dort ein jährliches Bruttogehalt von durchschnittlich 53.300 Euro, während ihre Kollegen aus dem Controlling mit 69.200 Euro rechnen können.
Auf den folgenden Gehaltsplätzen rangieren die Kollegen in Hessen und Bayern. So können Buchhalter in diesen Bundesländern ein Grundgehalt von über 50.000 Euro erreichen. In Nordrhein-Westfalen und Hamburg sind die Verdienstmöglichkeiten mit knapp unter 50.000 Euro etwas geringer.
Weit abgeschlagen in der Gehaltsskala liegt Berlin. Hier verdienen Mitarbeiter in der Buchhaltung mit 40.800 Euro insgesamt über 20 Prozent weniger als in Baden-Württemberg. Die Ursachen für diese erheblichen Unterschiede sind laut Angelika Hilgers, Geschäftsführerin BVBC, neben dem Firmenstandort auch externen Faktoren wie Lebenshaltungskosten oder Immobilienpreise.
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