IT-Management, Controlling

Steuerung bei der Fiducia

IT-Management, Controlling: Steuerung bei der Fiducia

Die Fiducia IT AG betreibt eine unternehmensweite Plattform, die Daten aus sämtlichen Bereichen des Unternehmens automatisch zusammenführt. Das Controlling ist dadurch in der Lage, die Funktion des strategischen und operativen Beraters einzunehmen.

14. Jun 2012

von Sebastian Pauls

Die Fiducia verfolgt einen strategischen Ansatz im Controlling: Bereits vor mehreren Jahren hatte der IT-Dienstleister ein System für das unternehmensweite Berichtswesen entwickelt, das sowohl Prozesse als auch Unternehmensziele sowie -risiken detailliert abbildet und einordnet. So ließen sich monatlich Informationen darüber abrufen, inwieweit die Unternehmensziele bereits erreicht wurden – und dies sowohl aus der Perspektive des gesamten Unternehmens als auch aus Sicht einzelner Bereiche und Fachabteilungen.

Hierfür diente ein selbst entwickeltes Datenbanksystem als technische Grundlage. Das System verstand sich als Medium für Informationen, Kommunikation und Signale. Zugriffsberechtigt waren die Vorstandsmitglieder der Fiducia, Bereichs- und Abteilungsleiter sowie Geschäftsführer und Führungskräfte in den Tochtergesellschaften. Darüber hinaus arbeiteten auch Mitarbeiter im Auftrag ihrer Vorgesetzten mit dem System (lesen Sie auch: Controlling beim MSV Duisburg).

Mit dem zunehmenden Gebrauch der Lösung stieg der manuelle Aufwand der Datenversorgung. „Wir begaben uns auf die Suche nach einem neuen System“, sagt Lothar Schauer, Leiter Unternehmenssteuerung bei der Fiducia. „Es sollte unseren Führungskräften einen Überblick verschaffen über sämtliche Prozesse, Ziele und Risiken sowie Kosten und Kapazitäten – und diese miteinander verbindet, um eine Steuerung des Unternehmens zu ermöglichen.“

Verlässliche Informationsgrundlage

Mittlerweile läuft das Controlling bei der Fiducia auf der Grundlage von SAS Financial Management. Es gab einige Gründe für diese Entscheidung: Die Lösung überzeugt durch ihre Funktionsvielfalt und ihre Analysefähigkeiten. Sie verfügt demnach über alle notwendigen Komponenten für ein unternehmensweites Performance Management, beispielsweise für die Prozesskostenanalyse sowie für die ganzheitliche Unternehmenssteuerung.

Ebenso eignet sie sich zur Darstellung von Kennzahlensystemen sowie zur Konsolidierung und Planung von Finanzkennzahlen. Dabei erlaubt Online Analytical Processing (OLAP) eine neue Sichtweise auf bestehende Daten und ermöglicht Ad-hoc-Analysen im Fachbereich – ohne Hilfe der IT-Abteilung.

Die Daten für die Unternehmenssteuerung werden bereitgestellt. Sie fließen aus unterschiedlichen Quellen in ein zentrales Data Warehouse zusammen – etwa aus SAP, Excel oder Peregrine. Das Data Warehouse schafft eine unternehmensweit konsistente und verlässliche Grundlage für Informationen. Mithilfe spezieller Funktionen zur Integration können die Daten extrahiert, transformiert und schließlich geladen werden. Diese Verfahren sichern somit auch die Qualität der Daten.

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