
Wer Lieferungen und Leistungen gegen Rechnung ausführt, möchte sicher sein, dass die Forderungen von den Kunden tatsächlich bezahlt werden. Dazu gibt es verschiedene Optionen.
Die Sicherheit der Außenstände zunächst einmal von der Bonität der Kunden ab. Erste "Sicherungsmaßnahme" ist daher eine geeignete Bonitätsprüfung (hierzu müsste man natürlich seine Kunde wirklich kennen).
Darüber hinaus sind je nach Art und Umfang der Leistung differenzierte zusätzliche Sicherungen denkbar bzw. auch notwendig. Sicherheiten können je Kunde oder für das gesamte Portfolio definiert werden.
Für den Forderungsbestand insgesamt ist eine Kreditversicherung das klassische Modell. Die Versicherer bieten inzwischen eine Palette unterschiedlicher Versicherungsarten an, aus denen jedes Unternehmen die geeignete Version auswählen kann (während der letzten Finanzkrise haben allerdings manche Banken ihr Vertrauen bei Kunden verspielt).
Entscheidend ist dabei die Zahl der Kunden, die Verteilung der Forderungen auf die Kunden und die Struktur der Forderungen um die wirtschaftlich sinnvollste Lösung zu finden. Eine Alternative kann das echte Factoring sein, das neben Sicherheit auch eine verbesserte Liquidität verspricht. Allerdings ist auch dieser Ansatz stets anhand einer exakten Kosten-/Nutzenrechnung zu prüfen.
Geht es um die Absicherung einzelner Forderungen bzw. einzelner Kunden, haben Unternehmen eine ganze Reihe von Optionen, die von der Art der Forderungen und dem Zeitpunkt der Absicherung ab. So muss insbesondere die Sicherung der eigenen Forderungen in Krisenfällen und bei Insolvenzen bedacht werden.

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