
Für CFOs bedeuten Verhandlungen übers Gehalt der Start in den neuen Job. Doch wie pokert man richtig? Zehn Tipps, wie Sie mehr Geld herausschlagen können.

Tim Böger ist Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Personalmarkt. Das Unternehmen bietet Vergütungsvergleiche an und verfügt über eine der größten Gehaltsdatenbanken Deutschlands mit rund 280.000 aktuellen Datensätzen. Für unsere Schwesterpublikation Computerwoche erstellt Personalmarkt jährliche IT-Gehaltsstudien und diese Tipps für Gehaltsverhandlungen zusammen.
Eine gute Vorbereitung ist schon deshalb wichtig, weil Ihr Chef in der Regel wesentlich erfahrener im Verhandeln ist als Sie.
Wer zu wenig fordert, kommt nie zu mehr Geld. Wer zu viel verlangt, verspielt möglicherweise seine Karrierechancen. Gehaltsforderungen sollten angemessen sein. Nur wer weiß, was in vergleichbaren Positionen gezahlt wird, kann einschätzen, was er für seine Arbeit verlangen kann.
"Wer nicht weiß, wohin er will, wird auch nie ankommen", lautet sinngemäß ein Sprichwort. Wer vor der Gehaltsverhandlung nicht weiß, was er erreichen will, kann sich mit dem Chef nicht in der Mitte treffen. Am besten ist es daher, ein Minimal- und ein Maximalziel festzulegen und ausreichend Verhandlungsspielraum einzuplanen.
Mitarbeiter sollten lieber häufiger über kleinere Gehaltserhöhungen sprechen als nach längerer Durststrecke auf gewaltige Sprünge zu hoffen. Sie sollten auch dann nach einer Gehaltserhöhung fragen, wenn nicht unbedingt damit zu rechnen ist. Wer nicht gelegentlich den Arm hebt, geht nicht nur jahrelang leer aus, sondern büßt möglicherweise auch die Wertschätzung des Chefs ein.

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