
In den kommenden Wochen stehen kaum Übernahmen und Fusionen mit deutscher Beteiligung an. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung spricht von einem temporären Rückgang und Gerüchten für das Jahr 2012.
Die Zahl der Übernahmen und Fusionen befindet sich in Deutschland auf einem niedrigen, aber stabilen Niveau. Für die verbleibenden Monate des Jahres 2011 werden nur wenige Transaktionen vorausgesagt. Im ersten Halbjahr des Jahres 2012 werde dieser temporäre Rückgang jedoch wieder ausgeglichen. Zu diesem Ergebnis gelangte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit der Berechnung des M&A-Index.
Der Index wird laut Unternehmensangaben jeden Monat auf Grundlage der Werte in der Datenbank Zephyr erhoben. Dabei werden ausschließlich Transaktionen mit deutscher Beteiligung berücksichtigt. Zephyr wird von Bureau van Dyk geführt.
So befindet sich der Index weiterhin unter dem Basiswert von 100 aus dem Jahr 2000: Seit etwa einem Jahr schwanke er zwischen 40 und 60 Punkten. In den kommenden Wochen dürften, so das ZEW, aufgrund eines Kursverfalls am Aktienmarkt weitere Transaktionen ausbleiben: Die derzeitige Entwicklung deute auf eine ungünstige Entwicklung in den Unternehmen hin. (Lesen Sie auch: M&A - Die Top 10 im September 2011)
Mit Erholung sei mit dem Beginn des Jahres 2012 zu rechnen. So würden derzeit Gerüchte bevorstehender Transaktionen die Runde machen. Auch bereits angekündigte, aber noch nicht vollzogene Übernahmen würden in diesen Zeitraum fallen.
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