
Vor allem Börsengänge waren im März bei deutschen Unternehmen beliebt. Am meisten Geld bewegte jedoch die Deutsche Bank.
Top 1: Den größten Deal mit deutscher Beteiligung verkündete im März 2010 die Deutsche Bank. Sie gab den Abschluss der Übernahme der Sal. Oppenheim Gruppe bekannt. Der Kaufpreis wurde bar bezahlt und beläuft sich exklusive der weiterveräußerten BHF Asset Servicing auf eine Milliarde Euro.
Alle Aktivitäten der Sal. Oppenheim Gruppe einschließlich sämtlicher Vermögensverwaltungsaktivitäten, der Investmentbank, der BHF-Bank Gruppe sowie der BHF Asset Servicing und der Sal. Oppenheim Private Equity Partners gehen damit auf die Deutsche Bank über. Zum Jahresende 2009 betreute die Sal. Oppenheim Gruppe laut Unternehmen ein Vermögen in Höhe von 137 Milliarden Euro (mehr Informationen und Übersichten zum Thema M&A finden Sie hier).
Top 2: Als erstes großes Unternehmen seit Beginn der Finanzkrise ging Kabel Deutschland an die Börse. Die Aktie konnte am ersten Tag zu einem Preis von 22,50 Euro platziert werden, einem Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 22 Euro. 759 Millionen Euro brachte der Börsengang ein, über den sich in erster Linie Eigentümer Providence Equity Partner freuen durfte, der vor sieben Jahren bei Kabel Deutschland eingestiegen war und bis zuletzt einen Verkauf an andere Beteilungsgesellschaften verhindert hatte. Ebenso profitierte Teachers Private Capital von dem Deal. Kabel Deutschland selbst ging hingegen leer aus.
Ebenfalls per Börsengang hat die Brenntag AG für Einnahmen gesorgt. Das Unternehmen, das Chemieproduzenten und die weiterverarbeitender Industrie beliefert, konnte seine Aktien für einen Ausgabewert von 50 Euro platzieren und so rund 747,5 Millionen Euro einnehmen. Nutznießer sind vor allem die Beteilungsgesellschaften BC Partners Ltd. Management und Bain Capital LLC. Knapp 30 Prozent der Aktien befinden sich in Streubesitz (Free-Float).
Der Einstieg des US-amerikanischen Star-Investors Warren Buffet bei der Münchener Rück hat in den vergangenen Wochen für einiges Aufsehen an der Börse gesorgt. Der Deal im Wert von voraussichtlich 452,7 Millionen Euro wurde jetzt abgeschlossen und sichert dem Milliardär einen Anteil von drei Prozent am Münchener Konzern.
Die Commerzbank Auslandsbanken Holding AG hat ihre Anteile an der Ukrainische Handelsbank Aktsionernyy Kommertsiynyy Bank Forum VAT von 63 auf 89,25 Prozent aufgestockt und zahlt dafür voraussichtlich 191,68 Millionen Euro an den Venchurnyy Zakrytyy Nedyversyfikovanyy Korporatyvnyy Investytsiynyy Fond Unibudinvest VAT.

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