
In jedem zweiten Unternehmen treffen Führungskräfte Entscheidungen auf brüchiger Datenbasis und nach Gefühl. Ihnen gegenüber stehen die Top-Performer.
Volumen und Vielfalt der Daten schnellen in vielen Firmen in ungeahnte Ausmaße. Schwer, da den Überblick zu behalten. Und das gelingt tatsächlich allzu oft nicht, wie eine aktuelle IBM-Studie zum Einsatz von Software für Business Intelligence und Analytics zeigt.
In 53 Prozent der Firmen treffen Manager wichtige Entscheidungen immer noch weitgehend im Blindflug. Ihnen fehlen eine klare Sicht auf organisationsübergreifende Daten und Informationen sowie exakte Auswertungen zum laufenden Geschäft (mehr zum Thema Unternehmenssteuerung und Performance Management finden Sie hier).
Auch Geschäftsbereiche, wie etwa wie Marketing, Vertrieb, Finanzbuchhaltung, Personalwesen und IT, beklagen erhebliche Informationsdefizite und eine zu geringe Datentransparenz.
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Breaking away with Business Analytics and Optimization" für die das IBM Institute for Business Value weltweit 400 Manager und IT-Leiter befragte. In vielen Fällen fehlen dem Management und den Fachbereichsleitern grundlegende IT-Voraussetzungen, um vorhandene Daten und Informationen besser nutzen sowie umfassend auswerten zu können.
Dabei stellte die Untersuchung erhebliche Unterschiede zwischen wachstumsstarken Firmen und der weniger erfolgreichen Konkurrenz fest. Eine wichtige Voraussetzung für aussagekräftige Datenanalysen ist eine effiziente Datenkontrolle, etwa auf der Basis eindeutiger und unternehmensweit akzeptierter Datendefinitionen.
42 Prozent der als "Top Performer" identifizierten Firmen haben entsprechende Richtlinien zur Datenhaltung (Daten-Governance) umgesetzt, jedoch nur 14 Prozent der "Low Performer".

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