
Der Entwurf eines deutschen Nachhaltigkeitskodex stößt auf ein geteiltes Echo. Experten des Arbeitskreises Nachhaltige Unternehmensführung (AKNU) vermissen klare Empfehlungen.
Von einem nachhaltigen Wirtschaften hängt in immer stärkerem Maße der Unternehmenserfolg ab. Die Schwierigkeit stellt hierbei eine fehlende Messbarkeit der Unternehmensperformance im Hinblick auf Nachhaltigkeit dar.
Zwar gibt es bereits Kodizes, wie etwa den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) oder auch die DIN ISO 26000 als Leitfaden gesellschaftlicher Verantwortung (Mehr zum Problem der Bilanzierung von Nachhaltigkeit lesen Sie hier). Jedoch fehlt bisher ein einheitliches Leitbild der Nachhaltigkeit als verlässliche Information für den Finanzmarkt. Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung den Rat für Nachhaltige Entwicklung beauftragt, einen allgemeingültigen deutschen Nachhaltigkeitskodex zu erstellen.
Ende November 2010 wurde der erste Entwurf fertig gestellt. Er soll diskutiert werden. Daran beteiligten sich bis zum Ende der Dialogphase im Februar 2011 rund 80 Unternehmen, Verbände und Organisationen. Darunter auch der Arbeitskreis Nachhaltige Unternehmensführung (AKNU) in der Schmalenbach-Gesellschaft Deutschland e.V.
An folgenden fünf Grundsätzen für nachhaltige Unternehmensführung wird der Entwurf gemessen:

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