
Während der Bedarf nach zeitnahen Datenauswertungen wächst, bleibt bei der dazu benötigten Datenqualität vieles im Argen.
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Analystenhäuser wie Forrester Research sehen beim Reporting und der Analyse die Auswertung von Echtzeitdaten als einen der wichtigsten Trends der kommenden drei Jahre. Allerdings ist eine solche schnelle und unmittelbare Auswertung nur denkbar, wenn die Datenlogistik entsprechend tief in die IT-Landschaft integriert und eine gute Datenqualität sichergestellt ist.
Doch genau diese Voraussetzungen sind oft nciht gegeben: So betonten die Marktforscher von Lünendonk in einer Studie kürzlich, dass viele Anwender von Software für Business Intelligence immer noch Probleme mit der Zusammenführung und Integration von Kennzahlen aus heterogenen Datenquellen haben. Ein Ärgernis, das insbesondere beim Management-Reporting so manchem CFO aufstoßen wird (so mancher sucht täglich nach seinen Geschäftsdaten).
Wie sich die Situation etwa in der Finanzbranche darstellt, zeigt eine aktuelle Erhebung des Anbieters AIM Software unter 371 Banken und Versicherungen aus 51 Ländern. Ein Drittel der Befragten arbeitet derzeit an Projekten zur Weiterentwicklungen oder Erweiterung ihrer Datenmanagement-Systeme. Triebfeder ist für 76 Prozent die Senkung der Fehlerquoten.
Konkret beschäftigt sich ein Drittel mit der automatisierten Erfassung und Verarbeitung von Corporate Actions – also Maßnahmen, durch die Aktiengesellschaften die Kapital- und Stimmrechtsanteile von Aktionären beeinflussen. Laut AIM ist hier der Automatisierungsgrad insgesamt noch recht gering.
Von 38 Prozent im Jahr 2007 auf derzeit 52 Prozent stieg hingegen der Anteil von Firmen, die mit einer so genannten Golden Copy zur vereinfachten Verwaltung von Referenzdaten arbeiten. Ein großer Teil der laufenden Projekte beziehe sich auf die Erstellung einer solchen zentralen Datenbank.
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