
Wer Performance Management einführt, sollte sich Zeit nehmen. Eine durchdachte Planung ist nach Ansicht von Fachleuten ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Manchmal muss es schnell gehen mit dem Performance Management, neudeutsch für Unternehmenssteuerung. Wenn zum Beispiel der CFO feststellt, dass das vorhandene Budgetierungs-System mit seinen Excel-Spreadsheets aus dem Ruder läuft und den detaillierten Finanzplan für die kommenden zwölf Monate nicht mehr bewältigt. Oder wenn die IT in Datenanfragen aus allen Abteilungen zu ersticken droht. In Notlagen wie diesen greifen Unternehmen ruckzuck zu einer ambitionierten Lösung: Business Performance Management (BPM).
An diesem Schritt ist an sich nichts zu bekritteln. Wer ihn aber überstürzt macht, gerät leicht ins Stolpern. Davor warnt Craig Schiff, CEO des Beratungshauses BPM Partners, in einem Beitrag für das Internet-Portal BeyeNetwork. In der Praxis würden allzu viele BPM-Projekte übers Knie gebrochen. Dadurch erhöhten Firmen unnötig das Risiko eines Scheiterns – mit möglicherweise verheerenden Ergebnissen, so Schiff. "Wenn jedes Projekt von einer soliden Planung und einer Road Map zu Projektbeginn profitiert, so gilt das umso mehr beim Performance Management", mahnt der BPM-Experte.
Man müsse sich darüber im Klaren sein, dass BPM-Projekte große Vorhaben mit mehrjähriger Implementierung verschiedener Module seien – soweit vergleichbar mit Enterprise Resource Planning (ERP). Der Unterschied sei, dass die meisten Manager im Unternehmen direkt ans BPM-System angebunden seien, über das sie mit wichtigen Informationen versorgt werden sollen. "Warum sollte man da riskieren, weniger als brillante Resultate zu erreichen?", fragt Schiff.
Dafür müssten drei Gefahren umkurvt werden:
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