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Bindung von Finanzmitteln vermeiden

Ein integriertes Working Capital Management hilft die Finanzströme optimieren und so den Unternehmenswert steigern. Der frührere ANZAG-CFO Stefan Gros erläutert.

von Ima Buxton, am 22. Juli 2010

Liquide Finanzmittel sind für Unternehmen das tägliche Brot. Damit sichern sie vom Materialeinkauf bis zur Auszahlung der Gehälter Tag für Tag das laufende Geschäft. Im Idealfall entspringt dabei einem bestimmten Einsatz von Kapital ein bestimmter Gewinn, was nichts anderes ist, als die so genannte Kapitalrendite. Wie gut das Verhältnis dieser beiden Faktoren zueinander ist, hängt auch vom Zusammenspiel zwischen Kosten- und Liquiditätsoptimierung ab.

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Unnötige Bindung liquider Finanzmittel

Gelingt es Unternehmen nicht, Ein- und Ausgaben optimal zu managen, bindet es unnötig viele liquide Finanzmittel, was nicht nur das Alltagsgeschäft behindert, sondern auch in eine finanzielle Schieflage münden kann. Die Folgen einer solchen Entwicklung sind schlechte Finanzkennziffern und – damit verbunden – Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Krediten.

Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette

Ein integriertes ganzheitliches Working Capital Management [2] kann die Finanzströme in Unternehmen so strukturieren, dass die Bindung von Betriebskapital langfristig deutlich zurück geht. „Im Augenblick setzen viele Unternehmen bei den Zahlungsleistungen für ihre Lieferanten oder den Lieferkonditionen für ihre Kunden an, um ihre Liquiditätsprobleme in den Griff zu bekommen“, beobachtet Stefan Gros, Geschäftsführer der Futurus GmbH. „Eine solche Vorgehensweise kann die Liquiditätsprobleme von Firmen aber nur kurzfristig abmildern. Eine langfristige Lösung erfordert die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens.“

Andreas Gros, geschäftsführer Futurus GmbHAusgezeichnetes Finanzmanagement

Die unter Stefan Gros initiierte und umgesetzte „Factoring Finanzierung“ des börsennotierten Pharmagroßhändlers Andreae-Noris Zahn AG ist vom Londoner Trade Finance Magazine als „Deal of the Year 2009“ ausgezeichnet worden. Mittels eines echten Forderungsverkaufs konnte die Unternehmensfinanzierung auf dem Höhepunkt der Finanzkrise gesichert und gleichzeitig das Working Capital maßgeblich reduziert werden, begründen die Preisrichter ihre Entscheidung. Stefan Gros hat das Unternehmen Anfang dieses Jahres verlassen [6] und ist derzeit als Berater tätig (www.stefan-gros.de).

 

Wie Working Capital Management auch in Ihrem Unternehmen zu besseren Finanzkennziffern und damit den Wert Ihres Unternehmens steigern kann, erklärt Stefan Gros in unserem Video [7].

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Quellen-URL: http://www.cfoworld.de/bindung-von-finanzmitteln-vermeiden

Links:
[1] http://www.cfoworld.de/33/management
[2] http://www.cfoworld.de/8/working-capital
[3] http://www.cfoworld.de/zu-viel-working-capital-schadet
[4] http://www.cfoworld.de/die-krux-mit-dem-working-capital
[5] http://www.cfoworld.de/working-capital-optimieren
[6] http://www.cfoworld.de/finanzvorstand-stefan-gros-verlaesst-anzag
[7] http://whitepaper.cfoworld.de/index.cfm?cid=38&pkdownloads=4092
[8] http://www.cfoworld.de/forward?path=bindung-von-finanzmitteln-vermeiden
[9] http://www.cfoworld.de/print/bindung-von-finanzmitteln-vermeiden