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Richtlinien und Kennzahlen gesucht

Währungsrisiken besser einplanen

Zwar sichern Unternehmen Währungsrisiken ab. Doch ein systematisches Vorgehen mit entsprechenden Kennzahlen scheint dabei die Ausnahme. Daher zwei Empfehlungen.

von Sascha Alexander, am 30. März 2010

Wie systematisch Währungsrisiken heute betrachtet werden, hängt stark von persönliche Markteinschätzungen, Budgetvorgaben und Kostenerwägungen bei der Sicherungsentscheidung ab. Diese Erfahrung muss Thomas Schräder, Experte für Währungsrisiken und Partner bei PricewaterhouseCoopers [1], immer wieder machen: "Als Extremfall haben wir auch schon beobachtet, dass Unternehmen die Absicherung komplett vermeiden, wenn der Sicherungskurs das Unternehmen schlechter stellen würde als der Budgetkurs ", so Schräder in einem Bericht von PwC [2].

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Risiken durch Auslandstöchter

Ein solches Vorgehen erhöht unnötig die finanziellen Risiken und erschwert eine solide operative Planung [12]. Gerade Unternehmen mit vielen Auslandstöchtern könnten hier mehr Sicherheit erlangen, wenn sie sich laut Schräder systematischer mit Währungsrisiken auseinandersetzen würden (Mehr zu Risk Management finden Sie hier [13]).

Hedge Ratios und Risikokennzahlen

Finanzmanager sollten daher eine Risikorichtlinie und Handlungsanweisungen mit klaren Vorgaben an das Währungsmanagement definieren, die für alle Tochtergesellschaften verpflichtend sind. Solche Vorgaben können beispielsweise währungsdifferenzierte maximale und minimale Hedge Ratios sein, aber auch Limits für quantitative Risikokennzahlen wie den Cash-Flow-at-Risk.

Cash-Flow at Risk

Der "Cash-Flow at Risk" (CFaR) ist der Cashflow [14], der bei nachteiligen Änderungen der Wechselkurse mit einer Wahrscheinlichkeit von beispielsweise 5 Prozent nicht mehr unterschritten wird, erläutert Schräder. Grundlage der Ermittlung sind die erwarteten Zahlungsströme in Fremdwährungen, das so genannte Fremdwährungsexposure, sowie die Schwankungsbreiten und Korrelationen der jeweiligen Währungen.

 

Um die Risikokennzahl CFaR in Relation zu setzen und den Sicherungsbedarf zu identifizieren, müssen Risikolimits definiert werden, die sich an der Risikotragfähigkeit und der Risikoneigung des Unternehmens orientieren.

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Quellen-URL: http://www.cfoworld.de/waehrungsrisiken-besser-einplanen

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[3] http://www.cfoworld.de/33/management
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[5] http://www.cfoworld.de/15/finanzplanung
[6] http://www.cfoworld.de/9/risikomanagement
[7] http://www.cfoworld.de/8/working-capital
[8] http://www.cfoworld.de/287/kennzahlen
[9] http://www.cfoworld.de/treasury-so-gut-ist-der-wettbewerb
[10] http://www.cfoworld.de/governance-risk-compliance
[11] http://www.cfoworld.de/risk-management-excel-auf-dem-rueckzug
[12] http://www.cfoworld.de/549/operative-planung
[13] http://www.cfoworld.de/9/risk
[14] http://www.cfoworld.de/541/cashflow
[15] http://www.cfoworld.de/forward?path=waehrungsrisiken-besser-einplanen
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