CFOworld Spezial - Alles zum BlackBerry

So arbeitet der BlackBerry

BlackBerry-Smartphones sind inzwischen viel mehr als nur E-Mail-Spielzeuge für Manager. Im Gegenteil, moderne BlackBerrys bieten ausgefeilte Multimedia-Funktionen, vernachlässigen aber auch Sicherheit und Kommunikation nicht. Der Artikel erklärt, wie das BlackBerry-Betriebssystem arbeitet.

von Moritz Jäger, am 26. Juni 2010

Der Blackberry Bold 9700Um das Potentials eines Blackberrys voll ausschöpfen zu können, benötigen Sie einen Mobilfunk-Tarif mit passender Blackberry-Option. Diese sorgt dafür, dass sich die Geräte in den so genannten Network Operation Centern, kurz NOC, anmelden können. Die NOCs stellen eine verschlüsselte und gesicherte Verbindung zwischen Endgerät und den jeweiligen Verwaltungssystemen in den Firmen her. Größere Firmen setzen dafür oft den Blackberry Enterprise Server ein, der aber umfassende administrativen Kenntnissen verlangt. Diesen gibt es mittlerweile auch in einer kostenlosen Express-Variante.

Alternativ gibt es den Blackberry Internet Service, kurz BIS. Dieser Blackberry-Dienst wird von Mobilfunkbetreibern unterhalten. So können sie ihren Kunden Blackberry-Funktionen zur Verfügung stellen, ohne dass diese über keine eigne IT-Infrastruktur verfügen müssen. Die gesicherte Verbindung zwischen Smartphone und Verwaltungs-Software ist bei Blackberry-Geräten für folgende Funktionen unabdingbar:

 

  • Push-E-Mail: Nur wenn ein Blackberry am jeweiligen NOC angemeldet ist, kann das System die Push-Technik nutzen, die Mails komprimiert und nahezu in Echtzeit an das Endgerät weiterleitet.
  • Verwaltung: Damit der Administrator Firmen-Vorgaben auf die Geräte einspielen kann, müssen sie in Kontakt zum NOC stehen.
  • Blackberry Messenger: Der Messenger ist eine Alternative zu Mails. Blackberry-Nutzer können sich untereinander kurze Nachrichten schicken, ohne sich dafür bei einem separaten Dienst anmelden zu müssen. Für Firmen wichtig: Der Blackberry Messenger erfüllt Compliance-Richtlinien. Auf Wunsch kann der Admin alle Nachrichten speichern und einsehen, wenn ein Zwischenfall auftritt.

 

Zentralisierte Datenübertragung

Sämtliche Mails und Datenverbindungen von Blackberry-Smartphones werden weltweit über mehrere Network Operation Center geleitet, die in Kanada und Großbritannien stehen. Eine Ausnahme ist die amerikanische Behörde FBI, die angeblich ein eigenes NOC unterhält. Das bereitet nicht nur Datenschützern Sorgen. Diesen begegnet RIM, indem die Übertragungen stark verschlüsselt werden.

Auch Ausfälle an diesen Systemen können verehrende Folgen haben und die komplette Kommunikation lahm legen. Das ist bislang aber recht selten passiert. Das letzte Mal war das NOC im März 2009 für mehrere Stunden offline.


0
Noch keine Bewertungen vorhanden
Eigene Bewertung: Keine
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Beliebte Themen
Die CFOworld Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit unseren Newslettern. Einfach Email-Adresse eingeben und auf "Bestellen" klicken.

Newsletter (Di. und Fr.)
Neue Whitepaper
E-Mail: