
BlackBerry-Smartphones sind inzwischen viel mehr als nur E-Mail-Spielzeuge für Manager. Im Gegenteil, moderne BlackBerrys bieten ausgefeilte Multimedia-Funktionen, vernachlässigen aber auch Sicherheit und Kommunikation nicht. Der Artikel erklärt, wie das BlackBerry-Betriebssystem arbeitet.
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Um das Potentials eines Blackberrys voll ausschöpfen zu können, benötigen Sie einen Mobilfunk-Tarif mit passender Blackberry-Option. Diese sorgt dafür, dass sich die Geräte in den so genannten Network Operation Centern, kurz NOC, anmelden können. Die NOCs stellen eine verschlüsselte und gesicherte Verbindung zwischen Endgerät und den jeweiligen Verwaltungssystemen in den Firmen her. Größere Firmen setzen dafür oft den Blackberry Enterprise Server ein, der aber umfassende administrativen Kenntnissen verlangt. Diesen gibt es mittlerweile auch in einer kostenlosen Express-Variante.
Alternativ gibt es den Blackberry Internet Service, kurz BIS. Dieser Blackberry-Dienst wird von Mobilfunkbetreibern unterhalten. So können sie ihren Kunden Blackberry-Funktionen zur Verfügung stellen, ohne dass diese über keine eigne IT-Infrastruktur verfügen müssen. Die gesicherte Verbindung zwischen Smartphone und Verwaltungs-Software ist bei Blackberry-Geräten für folgende Funktionen unabdingbar:
Zentralisierte Datenübertragung
Sämtliche Mails und Datenverbindungen von Blackberry-Smartphones werden weltweit über mehrere Network Operation Center geleitet, die in Kanada und Großbritannien stehen. Eine Ausnahme ist die amerikanische Behörde FBI, die angeblich ein eigenes NOC unterhält. Das bereitet nicht nur Datenschützern Sorgen. Diesen begegnet RIM, indem die Übertragungen stark verschlüsselt werden.
Auch Ausfälle an diesen Systemen können verehrende Folgen haben und die komplette Kommunikation lahm legen. Das ist bislang aber recht selten passiert. Das letzte Mal war das NOC im März 2009 für mehrere Stunden offline.
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