Liquidität und Investitionen gehen zurück

Unternehmen fürchten Forderungsausfälle

Liquiditäts-Management hießt das Gebot der Stunde. Laut KPMG erwarten viele Unternehmen in den kommenden Monaten Forderungsausfälle und Finanzierungsprobleme.

von Sascha Alexander, am 19. März 2010

Zwei von drei Unternehmen haben im vergangenen Jahr ihre Investitionen verringert oder gar ganz ausgesetzt. Ursachen sind die zunehmend restriktive Kreditvergabe und Sorgen um die eigene Liquidität. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfung KPMG unter 350 Finanzverantwortlichen großer europäischer und US-amerikanischer Unternehmen.Pessimismus für die kommenden JahreUnd damit nicht genug, schätzt KPMG, dass sich diese Entwicklung aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwei Jahren fortsetzt. Jedes zweite Unternehmen erwarte für die kommenden 24 Monate mehr Forderungsausfälle, was die eigene Liquiditätslage weiter verschärfe (mehr zum Cash-Management und Liquidität finden Sie hier).Kunden bitten um ZahlungsaufschubDoch auch bei den Kunden, die noch zahlen können und wollen, sinkt die Moral: rund zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) rechnen damit, dass ihre Kunden in diesem Jahr noch stärker als bisher auf eine Verlängerung von Zahlungsfristen drängen werden.Einziger Lichtblick der Umfrage: wesentlich mehr Unternehmen kümmern sich aktuell um ihren Cash-Flow  als noch vor zwei Jahren.Die Studie können Sie hier herunterladen.

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