
EBIT, ob mit A, D oder beidem, werden in Geschäftsberichten immer noch fett gedruckt und an prominenter Stelle ausgewiesen. Aber warum? „Die Krise hat die Schwachstellen dieser Kennzahlen mehr als offen gelegt“, meint Dr. Martin Hagleitner, Managing Director und Partner des Malik Management Zentrums St. Gallen. Er fordert eine neue Kennzahl: EAE – Earnings after Everything. Und benennt dazu sieben Grundregeln der Unternehmensführung.
Wir schreiben das Jahr 2007 n. Chr.: Zahlreiche Führungskräfte glauben, dass die Messung der gängigen finanzwirtschaftlichen Kennziffern die besten Orientierungspunkte zur Unternehmensführung bilden. EBIT, EBITA, EBITD und EBITDA wirken wie Julius Caesar und seine Verwandten, erhaben über das wirtschaftliche Reich, angesehen, akzeptiert und gefürchtet. Doch es brauchte weder Gallier, noch Hunnen oder Perser, um das Regime ins Wanken zu bringen. Die Wirtschaftskrise tritt als Symptom einer numerischen Dekadenz auf, die die Würfel fallen lässt – zum Nachteil der mächtigen Zahlen.

Dr. Martin Hagleitner, Managing Director und Partner des Malik Management Zentrums St. Gallen, erklärt im Folgenden, warum das EBIT der Unternehmensführung nur begrenzt dienen kann und benennt sieben Grundregeln für eine erfolgreiche Zurkunft des Unternehmertums.
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