
Ein Team zu führen ist nie einfach. Schon gar nicht, wenn sich die Mitarbeiter über Länder und Zeitzonen verteilen. Für unsere US-Schwesterpublikation cio.com erklärte Carl Eidson, Vice President des Management-Beraters Wilson Learning, welche Punkte besonders beachtet werden müssen.
Carl Eidson gibt zu Bedenken, dass das Fehlen direkten Kontakts im Team schnell zu Missverständnissen führen kann - insbesondere, wenn die Beteiligten aus verschiedenen Kulturkreisen stammen. Heimische Selbstverständlichkeiten gelten nicht überall, das müsse dem Teamleiter bewusst sein. Außerdem gibt Eidson sechs Empfehlungen, wie Sie ein virtuelles Team erfolgreich führen können.
1. Regelmäßig kommunizieren: Ob das Team via E-Mail, Video-Konferenzen oder andere Wege zusammenarbeitet - der Teamleiter muss für regelmäßigen Kontakt sorgen. Er muss vermeiden, dass ein "harter Kern" entsteht, während sich andere Team-Mitglieder ausgeschlossen fühlen.
2. Eine Gruppenmentalität schaffen: Wenn Einzelne miteinander konkurrieren, wird es schon in "normalen" Teams schwierig. Umso wichtiger ist es in virtuellen Teams, gemeinsame Ziele vorzugeben und ein Wir-Gefühl zu entwickeln.
3. Den Zweck des Teams und seiner Mitglieder deutlich machen: Jeder Player muss verstehen, welchen Sinn das virtuelle Team aus Sicht des Gesamtunternehmens hat. Ebenso muss jeder verstehen, welchen Teil er dazu beiträgt.
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