
CFOs müssen den Prozess vom Kundenauftrag bis zur Kundenzahlung (Order to cash) im Griff haben. Vergleichen Sie, wie effizient und kostenbewusst Ihre Kollegen dabei sind.
Im der kommenden Zeit finden Sie exklusiv auf CFOworld ausgewählte Benchmarking-Ergebnisse, mit denen Sie die Leitungsfähigkeit und die Kosten Ihrer Finanzabteilung international vergleichen können. Sie stammen von IBM Global Services und APQC (American Productivity and Quality Center), die weltweit im Projektgeschäft erfasste Daten auswerten und daraus wesentliche Kennzahlen für die Unternehmensfunktion des Finanz- und Rechnungswesens ableiten.
Die Serie soll Ihnen sowohl einen aktuellen Überblick über die Leistungsindikatoren im Branchenvergleich geben, als auch prinzipielle Ansätze zu deren Verbesserung nennen (siehe auch unsere Benchmarking-Serie über Kosten und Prozesse im Treasury).
Bislang erschienen sind die Benchmarking-Übersichten:
• Teil 1: Financial Reporting (bereits erschienen)
• Teil 2: End-to-end: Procure-to-Pay
Im dritte Teil der Benchmarking-Serie geht es nun um den End-to-End Prozess "Order-to-Cash", der vom Kundenauftrag bis zur Kundenzahlung mit dem Fokus auf dem Bereich „Cash“ reicht. Dieser Teilprozess ist definitionsgemäß im Verantwortungsbereich des CFO. Aus Steuerungssicht ist es jedoch sinnvoll und mittlerweile weit verbreitet, nicht nur Teilbereiche, sondern den gesamten Prozess von Auftrag bis Zahlung zu betrachten.
Order-to-Cash bietet gute Voraussetzungen für ein aussagefähiges Benchmarking und eine problemlose Einführung. Die Gründe im Einzelnen:
Für die Finanzfunktion bringt ein effizienter Order-to-Cash-Prozess einen doppelten Vorteil: sie kann sich von operativen Lasten befreien, die von der restlichen Organisation kaum als wertsteigernd wahrgenommen werden, und sie findet mehr Zeit, um als Business Partner und Enabler im Unternehmen zu engagieren.
In der Praxis sind die Verantwortung, Ausgestaltung und die generelle Definition einzelner Prozessschritte sehr unterschiedlich geregelt. Dies betrifft sowohl die zentrale oder dezentrale Anlage von Kundenaufträgen oder die Notwendigkeit der Registrierung des Warenausgangs: Da es nur wenige Gemeinsamkeiten bei der Definition einzelner Prozessschritte in den Unternehmen gibt, ist die Zuhilfenahme von Benchmarking-Kennzahlen in vielen Fällen sehr leicht möglich, um den Prozess Order-to-Cash effizienter zu gestalten (lesen Sie auch die weltweite Umfrage unter 1900 CFOs und was diese über ihre Finanzprozesse denken).
Nachfolgend stellen wir Ihnen quantitative und qualitative Vergleichsgrößen vor, die auf den weltweit von APQC und IBM Global Services erhobenen Projektdaten basieren.
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