Shared Service Center

Zurück in die Zukunft

Mehr Kundennähe durch dezentrale Strukturen - ein Credo der Achtziger, das jetzt gekippt wird. In Shared Service Centern werden die Kompetenzen von Controlling oder HR wieder gesammelt, um dem Unternehmen als interner Dienstleister zur Verfügung zu stehen.

von Alexa v. Busse, am 16. Oktober 2009

Es ist eine Art internes Outsourcing: Personaler, Controller oder Lohn- und Gehaltsabrechner werden aus ihren Abteilungen geholt und in einer einzigen Einheit zusammengefasst. Die neuen Shared Service Centern (SSC) stehen dem Unternehmen als interne Dienstleister zur Verfügung, und es entsteht ein Markt im Unternehmen, der wirtschaftlicher arbeiten soll, weil er auf Nachfrage bedient.

Der richtige Standort

Die Abkehr also von angebotsinduzierter Wirtschaft und dezentraler Organisation, die vor zwanzig Jahren die große Wende brachte? Nicht ganz, denn auf den zweiten Blick wird klar, dass "zusammenfassen" und "zentralisieren" nicht gleichbedeutend sind. Nicht jedes Servicecenter muss am gleichen Ort angesiedelt sein. Zur Standortentscheidung bedarf es eines klar definierten Kriterienkatalogs, der Kosten und Tauglichkeit gegenüberstellt. So stehen am Ende auch die Kernbereiche des Unternehmens so eigenständig da, dass sie oft nicht mehr standortgebunden sind.

Shared Service Center sollen also sinnvolle Ideen aus Vergangenheit und Zukunft miteinander verkknüpfen, um Kosten transparenter zu machen, leichter einsparen zu können oder höhere Service-Qualität zu bieten. Das wissen Sie alles schon? Dann stellen Sie Ihr Wissen doch in unsere Assessment "Zehn Fragen zu Shared Services" einmal auf die Probe.

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